Montag, 5. Dezember 2016

Midweek Races mit neuer Homepage

Die äusserst populären Wochenregatten der Vereine und Clubs Deutsch Schweizerischer Motorboot Club (DSMC), Yacht Club Kreuzlingen (YCK), Segler Vereinigung Kreuzlingen (SVK), Altnauer Segelclub (ASC), Konstanzer Yacht Club (KYC), Segler- Vereinigung Bottighofen (SVB) und Segler Verein Staad (SVS) treten ab sofort mit einer modernen Homepage auf und haben die Wochen- und Abschlussregatten bereits ausgeschrieben!

In der Hoffnung, dass die organisierenden Vereine noch mehr Teilnehmer erhalten, bitten wir die Segler und Seglerinnen die Termine für 2017 zu notieren.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Österreich will zum Red Bull Youth America´s Cup 2017 auf Bermuda

Das „Candidate Sailing Team“ ist eine neuformierte 10köpfige Crew aus österreichischen Nachwuchsseglern mit einem klaren Ziel vor Augen: die Teilnahme am Red Bull Youth America´s Cup 2017 auf Bermuda. Sowohl aus sportlicher als auch organisatorischer Sicht wurden dafür die ersten Schritte bereits erfolgreich gesetzt. Als Unterstützer der ersten Stunde und Namensgeber für das ambitionierte Projekt ist „get Candidate – the dating app“ mit an Bord. Damit wird in der Segel-Erfolgsgeschichte des Binnenlandes ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Candidate Sailing Team – Der Traum vom Cup

Österreich hat ein Team für den Red Bull Youth America’s Cup (RBYAC) gemeldet, dem Nachwuchsbewerb des prestigeträchtigen America`s Cup für Segler im Alter von 19 bis 24 Jahren, der im Juni 2017 vor den Bermuda-Inseln stattfindet. Das neu ins Leben gerufene „Candidate Sailing Team“ (CST) will dort eines der 16 Teams sein und um den begehrten Titel mitsegeln.

„In Anlehnung an seinen großen Bruder ist der Red Bull Youth America`s Cup die Nachwuchs-Formel 1 für junge Segler. Abermals unter der Leitung der Sportdirektoren Roman Hagara und Hans Peter Steinacher war von Anfang an klar, dass sich hier eine einzigartige Chance bietet, die Erfolgsgeschichte des österreichischen Segelsports fortzuschreiben. Dafür konnten wir einige tatkräftige Partner begeistern und mobilisieren, allen voran Unternehmer und Segler Dieter Schneider. Wir teilen die Vision vom Cup und dem gemeinsamen Ziel Bermudas 2017“, beschreibt Roland Regnemer den Ausgangspunkt der Reise.

Die Initialzündung für das Team wurde im April 2016 im Rahmen eines Nachwuchstrainingslagers in Izola vom nunmehrigen Teammanager Roland Regnemer und Max Stelzl, Skipper und Steuermann im Candidate Sailing Team, gelegt. In enger Zusammenarbeit wurde in den folgenden Monaten eine Auswahl an jungen Seglern getroffen und das derzeitige 10-köpfige Team konkret formiert.

„Neben der Altersbegrenzung waren natürlich vor allem die seglerischen und körperlichen Voraussetzungen ausschlaggebend“, umreißt Candidate Sailing Team - Mitglied Max Stelzl den Prozess. Als sportlicher Berater konnte der vierfache Olympiateilnehmer und österreichische Nationalteamsegler Nico Delle-Karth gewonnen werden.

Zielhafen Bermuda 2017
Der Weg nach Bermuda ist dabei nicht nur geographisch gesehen ein weiter. Für den Youth America’s Cup werden 16 Startplätze vergeben, sechs davon sind fix mit den Nachwuchsteams der America’s Cup Syndikate besetzt. Pro Nation kann sich nur ein Team qualifizieren, gesegelt wird auf den foilenden Katamaranen der AC45F-Klasse, die Spitzengeschwindigkeiten um die 70 km/h erreichen.

Für die verbleibenden 10 Startplätze sieht das Regulativ des Red Bull Youth America´s Cup einen umfassenden Selektionsprozess vor, der die Anwärter-Teams sowohl von der seglerischen, als auch der organisatorischen Seite prüft. Eine tragende Rolle haben dabei die österreichischen Doppel-Olympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher inne, die als Sportdirektoren des Red Bull Youth America’s Cup die Teams beurteilen und schließlich nominieren.

Last in, first to „fly“ – Riesenschritt in Richtung Bermuda gesetzt
Der sportliche Start zur Candidate Sailing Team - Kampagne fiel Ende August. Im französischen Lorient absolvierte das Team die im Reglement vorgeschriebenen Trainingstage auf einem foilenden Katamaran, im Falle der Österreicher auf einer GC32 des Team Groupama. Als Abschluss des siebentägigen Trainings stand ein Besuch von Red Bull Youth America’s Cup Direktor Hans Peter Steinacher am Programm, der sich zu der Präsentation des CST positiv äußerte: „Das Candidate Team ist das erste Team, das in die Selection für Bermuda gegangen ist, das ist ihr größter Vorteil. Sie haben in dieser Woche die Basis dafür gelegt, die grundsätzliche Rollenverteilung für diese Art des Segelns gelernt. Jetzt gilt es, ihren eigenen Stil zu entwickeln und zu schärfen. Sie müssen jede Gelegenheit nützen, um gemeinsam auf einem Boot zu segeln. Blindes Verständnis und Vertrauen an Bord werden den Unterschied ausmachen. Egal ob sie segeln, am Motorboot dabei sind oder an Land am Equipment arbeiten. Sie sind EIN TEAM!“

„Wir waren „last in“, das letzte Team das am letzten Tag der Meldefrist für den Red Bull Youth America´s Cup genannt hat, aber „first to fly“, also die ersten am Wasser. Die ersten Schritte in Richtung Bermuda wurden damit gesetzt“, zieht Teammanager Roland Regnemer ein erstes, sehr positives, Resümee. Den Worten von Hans Peter Steinacher folgend, wurde nach dem Training in Frankreich, die Zeit bisher intensiv für gemeinsames Training in Österreich genutzt.

Unterstützer der ersten Stunde
Je professioneller die Teams in ihrer Organisation aufgestellt sind, desto höher sind die Chancen, für den Red Bull Youth Americas Cup nominiert zu werden. Auf ihrem Weg zum Cup kann das Candidate Sailing Team auf das Engagement des Hauptsponsors „get Candidate – the dating app“ unter der Federführung von Dieter Schneider setzen, womit nicht nur für die Finanzierung des Projektes sondern auch für optimale Rahmenbedingungen gesorgt ist.

Dieter Schneider, Sponsor & CFO „Candidate Sailing Team“:
„Ich konnte mich in Lorient vor Ort überzeugen wie viel Potential die Burschen haben und auch welches Potential und welche Faszination hinter dieser Art des Segelns stecken. Mit dem Candidate Sailing Team bieten wir Unterstützern in der modernsten und attraktivsten Form des Segelsports eine einzigartige Plattform, um im Segelsport präsent zu sein.“

Der Red Bull Youth Americas Cup ist dabei der erste Baustein im Gesamtkonzept. Bei anhaltendem Sponsorinteresse soll darauf aufbauend ein österreichisches Profi-Segelteam etabliert werden, um Österreich nachhaltig in der Welt des foilenden Segelsports zu verankern.

Bericht: Mag. Anna Sollereder, Kommunikationsatelier.


www.candidate-sailing-team.com
www.facebook.com/CandidateSailingTeam
www.instagram.com/candidate.sailing.team
 
Foto: © CST Dieter Schneider
Foto: © CST Dieter Schneider

Dienstag, 29. November 2016

Neue Regattaleiterin beim YCRo

Pünktlich startete der Präsident, M. Villiger, an gewohntem Ort im Hotel Bad Horn die Generalversammlung des Yacht-Club Romanshorn. Die Familie Grundlehner, bekanntlich seit einem Jahr auf den Weltmeeren unterwegs, schickte eine Grussbotschaft in Form eines kurzen Films.

Nach der Konstituierung sprach der Romanshorner Stadtpräsident, David H. Bon, zur Versammlung. Er stellte in seiner Grussbotschaft die gute Zusammenarbeit mit dem YCRo ins Zentrum und stellte einige Entwicklungen im Seepark vor. Frau Petra Keel, Stadträtin und Ressortverantwortliche „Freizeit und Sport“ war ebenfalls anwesend und lernte so den Club und seine Mitglieder kennen. Theo Naef, Präsident des Regionalverbands, überbrachte den Gruss der übergeordneten Verbände.

Die Geschäfte konnten in der Folge wie geplant abgewickelt werden. Der Jahresbericht des Präsidenten zeigte die verschiedenen Arbeitsfelder auf. Er wies speziell darauf hin, dass ohne eine grosse Helferschar das interessante Jahresprogramm nie umgesetzt werden könnte. Der Dank für das gelebte Teamwork auf allen Ebenen stand in seinem detaillierten Bericht im Zentrum. Auch die Finanzlage zeigt sich gesund und lässt den Club optimistisch in die Zukunft blicken.

Die Vorstellung und Berichterstattung der Junioren lockerte die Versammlung auf. Sympathisch berichteten die Leiterinnen Claudia Enz und Lara Heuberger von der spannenden Saison. Die Leiterinnen freuen sich, in der kommenden Saison vier neue Optimistenboote einsetzen zu können. Der Helferpreis des Jahres ging an Patrik Gähler, er unterstützte die Verantwortlichen bei der Betreuung der immer grösser werdenden Juniorengruppe.

Das langjährige Vorstandsmitglied Ralph Müntener wurde in der Folge für seine grosse Arbeit im Bereich Segelsport gewürdigt. Ralph Müntener professionalisierte das Regattawesen im YCRo. Speziell zu erwähnen sind die Veranstaltungen mit UBS Alinghi und Volvo Match Race. Auch die Schweizermeisterschaft mit internationaler Beteiligung für die olympischen Klassen mit notabene 145 teilnehmenden Booten weckte Bewunderung. Ralph Müntener dankte mit den Worten, dass ohne ein verlässliches Helferteam diese Herausforderungen nicht hätten bewältigt werden können und er auch weiterhin mit Rat und Tat dem Club zur Verfügung stehe. Der Präsident erwähnte, dass Ralph Müntener im zu Ende gehenden Jahr in Brunnen mit seiner Sechsercrew EM-Dritter und vom Sportamt gewürdigt wurde.

Der Ausblick auf die Saison 2017 leitete zum Ressortverantwortlichen für die Anlässe, Thomas Egli, über. Mit gewohnt launigen Worten stellte er den weiteren Verlauf des Sklpperabends vor. Seine Vision 2020, mit Clubmitgliedern den Start der „Vendée Globe“ in Sable d’olonne zu besuchen, stiess auf einhellige Begeisterung.

Der Präsident schloss die Versammlung mit den allerbesten Wünschen für eine friedliche Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Jahreswechsel.
Mast- und Schotbruch, M. Villiger, Präsident.

Ralph Müntener wird von Bruno Schwab (m.) und M. Villiger (r.) geehrt
Neue Regattaleiterin: Susanne Schulze

Mittwoch, 23. November 2016

Hamburger Sven Kruse will alleinigen Eisarsch-Rekord

Mit der Eisarsch-Regatta des Lübecker Yacht-Club ist es ein wenig wie mit dem Grünkohl: Erst der Frost macht ihn so richtig gut. Und so ist es kein Wunder, dass sich nach dem Kälteeinbruch vor einigen Tagenn die Meldeliste für das Segel-Winterspektakel auf der Wakenitz schon kräftig gefüllt hat.
Kälte scheint garantiert, coole Typen auch, wenn die Eisarsch-Gilde des LYC zu dem vorweihnachtlichen Segelevent schlechthin einlädt: Am Samstag, 3. Dezember, zwängen sich gestandene Seemänner ab 25 Jahren in kleine Opti-Kisten und wetteifern auf der Wakenitz um eine Trophäe der besonderen Art. Seit 1969 geht es bei der Kult-Regatta um mehr als nur die Ehre. Es geht darum, zum Ausklang des Jahres den vielleicht eigenwilligsten Pokal des deutschen Segelsports, einen eiskalten Po-Po, zu ergattern. Über 60 Meldungen sind schon eingegangen.
Nationale und internationale Meister, Weltumsegler und America's-Cup-Teilnehmer haben sich schon an dem Unternehmen versucht. Und es gibt echte Experten dieses besonderen Wettkampfs, der zur Freude der Zuschauer nicht mit spektakulären Start- und Tonnenmanövern in Sichtweite geizt und auch für manche unfreiwillige Bade-Einlage der Athleten sorgt.
Der Hamburger Sven Kruse (Foto) strebt bereits seinen fünften Sieg beim Eisarsch an. Damit wäre er der alleinige Rekord-Sieger. Vor zehn Jahren gewann das Leichtgewicht von der Alster erstmals den Pokal, 2008 wiederholte er seinen Sieg. Und nach dem Erfolg von 2013 machte er im vergangenen Jahr das Sieger-Quartett voll. „Ich komme wieder und nehme einen fünften Sieg in Angriff“, kündigte Kruse im vergangenen Jahr direkt nach der Siegerehrung an, und tatsächlich gehörte er zu den ersten Meldungen, die auf dem Meldeportal (www.manage2sail.com) eingegangen sind.

Das Spektakel beginnt traditionell schon weit vor dem Start. Denn das Startgeld wird nach Gewicht des Teilnehmers berechnet (0,25 Euro pro Kilogramm), womit sich zum öffentlichen Wiegen (ab 11 Uhr) die Männer oftmals ihrer Kleidung bis zur Unterwäsche entledigen. Mit dem Startschuss um 14 Uhr wird es dann aber ernst, und es gibt tolle Bilder der großen Optimisten-Flotte vor dem Lübecker Panorama.

Das Spektakel beginnt traditionell schon weit vor dem Start. Denn das Startgeld wird nach Gewicht des Teilnehmers berechnet (0,25 Euro pro Kilogramm), womit sich zum öffentlichen Wiegen (ab 11 Uhr) die Männer oftmals ihrer Kleidung bis zur Unterwäsche entledigen. Mit dem Startschuss um 14 Uhr wird es dann aber ernst, und es gibt tolle Bilder der großen Optimisten-Flotte vor dem Lübecker Panorama.
Segler aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin haben ihr Kommen angekündigt. Und die Meute wird nicht lockerlassen, um sich dem Titelverteidiger auf dem Sturm zu einem weiteren Sieg in den Weg zu stellen. Allen voran das Trio des Lübecker SV mit Meno Bülow, Ingo Hüter und Michael Westfehling (Foto von links). Zusammen gewannen sie in den vergangenen vier Jahren den Clubpreis ("Die drei Ärsche") und landeten alle drei unter den Top-Ten im vergangenen Jahr. Hüter (2014) und Bülow (1997) gewannen auch schon den Eisarsch.

Dass den Seglern nicht kalt wird, dafür sorgt das ein oder andere wärmende Kurzgetränk vor dem Start. Von Land aus heizt Livemusik dem Geschehen ein, der Live-Kommentar von Walter Mielke, dem langjährigen Obersten Wettfahrtleiter der Travemünder Woche, sorgt für die nötigen Informationen für die mitgereisten Fans. Nach Regattaschluss geht es zum gemütlichen Teil in die Vereinsgaststätte des LYC, und zur Siegerehrung gibt es neben diversen Wanderpokalen bestes Lübecker Marzipan für die erfolgreichen Teilnehmer.

Meldungen sind über das Meldeportal www.manage2sail.com abzugeben. Meldeschluss ist der 30. November. Informationen gibt es bei Chef-Organisator Jan Stemmler (0172-5383153, jan.stemmler@lyc.de). Bericht: LYC; Fotos © Udo Ott/LYC.

Zeitplan, Samstag, 3. Dezember
11 Uhr: Beginn offizielles Wiegen, Regattabüro öffnet
13 Uhr: Wiegeschluss
13 Uhr: Steuermannbesprechung am Clubhaus (Roeckstr. 54, 23568 Lübeck)
14 Uhr: Regattastart (Geplant sind zwei Up-and-Downs)

Ab ca. 16 Uhr: Siegerehrung im Clubhaus. Je nach Wind und Wetter ist die Dauer der Wettfahrt wie immer ungewiss.

Sonntag, 20. November 2016

SUI Sailing Awards: die besten Schweizer Segler haben die Ehre!

Dona Bertarelli, Chris Rast, Nathalie Brugger und Matías Bühler, Nicolas Rolaz und Max Wallenberg, Dominique Hausser sowie das Projekt RACES.CH und der Verein Ocean Youth Sailing wurden heute Abend in Luzern im Rahmen der SUI Sailing Awards 2016 ausgezeichnet. Die Preise wurden von Swiss Sailing in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Skippers Segeln & Ozean verliehen.
Die Sieger >>
Luzern – Gestern Abend wurden die besten Segler der Schweiz anlässlich der SUI Sailing Awards im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern gefeiert. Nach zwei aussergewöhnlichen Jahren für den helvetischen Segelsport wurden die folgenden Segler mit den SUI Sailing Awards ausgezeichnet: Dona Bertarelli (Female Sailor of the Year), Chris Rast (Male Sailor of the Year), Nathalie Brugger und Matías Bühler (Sailing Team of the Year), Nicolas Rolaz und Max Wallenberg (Junior Sailor of the Year) sowie Dominique Hausser (Special Award). Das Projekt RACES.CH wurde ebenfalls in der Kategorie Sailing Project of the Year prämiert, während der Verein Ocean Youth Sailing den erstmals verliehenen Public Award gewann.

Die ausgezeichneten Segler dienen als Vorbild
„Die Schweizer Segler sind hervorragend und extrem talentiert,“ erklärte Vincent Hagin, der Präsident des Schweizerischen Segelverbands und ausserdem Jurypräsident. „Die ausgezeichneten Leistungen spiegeln die hohe Qualität dieses Sports in unserem Land sowie auch seine ausserordentliche Vielseitigkeit und Exzellenz wider. Im Namen von Swiss Sailing bin ich sehr stolz, Zeuge dieser Leistungen gewesen zu sein und heute deren Urheber auszeichnen zu dürfen.“ Er betonte, dass die heute Abend ausgezeichneten Segler als Vorbilder dienen und mit ihren hervorragenden Leistungen zur Förderung des Segelsports nicht nur in der Schweiz, sondern auch auf internationaler Ebene beitragen: „Dank dieser hervorragenden Ergebnisse und Leistungen gewährleisten die Schweizer Segler, dass die Schweiz, obwohl sie ein Land ohne Zugang zum Meer ist, in der weltweiten Seglergemeinschaft als Segelnation mit aussergewöhnlichen Segelsportlern wahrgenommen wird.“

Anerkennung der erreichten Leistungen
Die Jury der Swiss Sailing Awards bestand aus Vincent Hagin (Präsident von Swiss Sailing), Brice Lechevalier (Chefredakteur, Zeitschrift Skippers), Christian Scherrer (Schweizer Segler und Veteran des America’s Cup sowie des Volvo Ocean Race), Walter Ruegsegger (Fachjournalist) und Jean-Claude Ray (Direktor, Swiss Sailing). Die SUI Sailing Awards stellen die höchste Auszeichnung im Segelsport in der Schweiz dar; sie zeichnen Seglerinnen und Segler aus, die im Zeitraum vom 1.9.2014 bis zum 31.8.2016 aussergewöhnliche Leistungen erbracht haben.


FEMALE SAILOR OF THE YEAR

Dona Bertarelli (Nyon/VD)
Dona Bertarelli ist Mitbegründerin und Skipper des Rennstalls Spindrift Racing. Sie gehört dem Team an, das im vergangenen Winter unseren Planeten in weltweit zweitbester Zeit umsegelt hat. Sie ist die erste Schweizerin, die eine Nonstop-Weltumseglung vollendet hat, und unter den Weltumseglern ist sie die schnellste Frau. Der Preis für die Seglerin des Jahres wird gestiftet von Anonimo.


MALE SAILOR OF THE YEAR

Chris Rast (Gunten/BE)
Chris Rast gewann 2015 die Weltmeisterschaft in der Melges24-Klasse, nachdem er sich 2014 in der Moth-Klasse zur Spitze der europäischen Rangliste aufgeschwungen hatte. Er erreichte auch den siebten Platz bei den Weltmeisterschaften in der Moth-Klasse. 2016 gelangen ihm drei europäische Siege in der Melges20-Klasse und er brilliert regelmässig in der Mittelmeer-Serie der M32-Klasse (Mehrrumpf). Der Preis für den Segler des Jahres wird gestiftet von Anonimo.


SAILING TEAM OF THE YEAR

Nathalie Brugger (Freiburg/FR) und Matías Bühler (Barcelona/ESP)
Nathalie Brugger und Matías Bühler konnten sich bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 als Siebte platzieren und somit ein olympisches Diplom erobern. Mit der Auszeichnung werden dieses Ergebnis und der gesamte Weg dorthin belohnt, auf dem zahlreiche Podiumsplätze im Weltcup Akzente setzten. Der Preis für das Segelteam des Jahres wird gestiftet von Allianz.


JUNIOR SAILOR OF THE YEAR

Nicolas Rolaz (Gilly/VD) und Max Wallenberg (Thônex/GE)
Die jungen Segler vom Club Nautique de Morges beziehungsweise von der Société Nautique de Genève wurden beide in der Klasse Optimist Weltmeister, Nicolas Rolaz 2014 und Max Wallenberg 2016, und demonstrieren so die Kraft des Schweizer Nachwuchses. Ihre Weltmeistertitel zählen zu den grössten Leistungen, die im Schweizer Segelsport erreicht wurden. Der Preis für die Junioren des Jahres wird gestiftet von Mirabaud.


SAILING PROJECT OF THE YEAR

RACES.CH (Bernex/GE)
Der Verein RACES engagiert sich aktiv, um die Katamaranpraxis in der Schweiz zu fördern und weiterzuentwickeln, und zwar gleichermassen bei den Junioren wie bei den Erwachsenen. Er hat ausserdem das Ziel, die Segelclubs bei der Organisation der Regatten für alle Mehrrumpf-Typen zu unterstützen und einen Kalender der Regatten für Katamarane in der Schweiz und den angrenzenden Ländern zu erstellen. Der Preis für das Segelprojekt des Jahres wird gestiftet von Grand Hotel Park du Gstaad.


SPECIAL AWARD

Dominique Hausser (Genf/GE)
Dominique Hausser ist seit 2008 Mitglied des Zentralvorstands von Swiss Sailing und künftiger Leiter des Ressorts Regatta (ab dem 1. Januar 2017). Er verwirklichte seinen Lebenstraum, als er in diesem Jahr an der Clipper-Race-Regatta um die Welt teilnahm und diese gewann. Dominique Hausser ist Mitglied des Yacht Club Genève, verfügt über wertvolle Erfahrungen in diversen Bereichen des Segelsports und engagiert sich sehr für die Entwicklung des Segelsports in der Schweiz. Der Special Award wird gestiftet von Bucher+Walt.


PUBLIC AWARD

Ocean Youth Sailing (Steckborn/TG)
Der Thurgauer gemeinnützige Verein wurde 2014 von den Senioren des Clubs Jugendsegeln Steckborn gegründet. Eines der Hauptprojekte dieses Vereins ist der Bau eines 13,6 Meter langen Katamarans, der für das Hochseesegeln bestimmt ist und eine Weltumseglung machen soll. Die Segelfreunde zeigten sich so beeindruckt von dieser Vision und dem enormen Engagement dieser Jugendlichen, dass das Projekt die grösste Stimmenzahl bei der erstmalig organisierten Online-Abstimmung erhielt. Sie gewinnen den wohlverdienten Public Award.

Bericht:  MaxComm Communication.

Montag, 14. November 2016

Der SSLA Vorstand lehnt die vom Swiss Sailing ZV beantragte Mitgliedergebühr ab!

Der Vorstand der Swiss Sailing League Association (SSLA) ist mit dem Betrag von CHF 4'000 als Mitgiledergebühr der SSLA bei Swiss Sailing und auch der diesbezüglichen Begründung des ZV nicht einverstanden.

Ein wesentlicher Grund ist, dass alle SSLA Mitgliederclubs auch Mitglied bei Swiss Sailing sein müssen und alle Segler, welche in der SSL Mitsegeln eine Swiss Sailing Lizenznummer brauchen, für welche ihre Clubs bereits eine Mitgliedergebühr bezahlt haben.

2016 haben die 24 Mitgliederclubs der SSLA insgesamt CHF 356’665 an Mitgliedergebühren an Swiss Sailng bezahlt. Es gibt keinen Grund, dass diesen Clubs nochmals CHF 4'000 zugemutet werden, da die SSLA die Swiss Sailing Gebühren letztlich wieder auf seine Mitglieder überwälzen muss.

Die Swiss Sailing Statuten regeln für Klassenvereinigungen, dass deren Mitglieder ihren Swiss Sailing Beitrag bereits über die Segelclubs bezahlt haben, wo sie ebenfalls Mitglied sind. Da dies für die SSLA ebenso gilt, schlagen wir vor, dass die SSLA den gleichen Mitgliederbeitrag bei SwS bezahlt wie eine Yacht-Klassenvereinigung, nämlich CHF 300.

Bez. der Stimmrechte würde die SSLA auf der Berechnungsgrundlage für Klassenvereinigung zum grössten Swiss Sailing Mitglied. Der SSLA geht es aber nicht um Stimmrechte sondern um die Möglichkeit Anträge an die Swiss Sailing GV zu stellen, um die Möglichkeit korrekt im Sinne der neuen Wettsegelbestimmungen als Veranstalter von Regatten aufzutreten und daraus abgeleitet ua. formell korrekt, die Ausschreibung für die Swiss Sailing League zu publizieren oder die Schiedsrichter zu benennen.

Die SSLA beantragt daher 5 Stimmrechte entsprechend der Berechnungsformel in den Swiss Sailing Statuten für einen Verein mit 24 Mitgliedern (in unserem Fall sind diese 24 Mitglieder Clubs und nicht Segler). Übersetzung: Felix Somm.
Foto: © SSLA

Freitag, 11. November 2016

Nach der Messe ist vor der Messe

Wir freuen uns auf die nächste INTERBOOT, die 2017 eine Woche später als in diesem Jahr stattfinden wird: 23. September bis 1. Oktober!

Die INTERBOOT 2016 in Bildern
Die Wassersportausstellung liegt inzwischen schon einige Wochen zurück, aber wir lassen noch immer gerne die schönsten Momente Revue passieren – die INTERBOOT Mediathek macht´s möglich. Denn hier gibt es jede Menge Fotos und Videos, auf denen Sie sich vielleicht auch wiederfinden können. Schauen Sie einfach mal vorbei!