Samstag, 24. Juni 2017

Kieler Woche Tag 3 - Überlebenskampf

Kiel zeigte sich wind- und wettertechnisch auch weiter von seiner launischen Seite. An Tag 3 waren die Teams erneut von wechselhaften Windbedingungen, diesmal mit Spitzen bis zu 30 Knoten, gefordert. Am besten kamen damit einmal mehr Thomas Zajac und Barbara Matz zurecht. Nach nunmehr insgesamt zehn Wettfahrten, davon fünf Wettfahrtssiege für Zajac/Matz, führt das Nacra 17 mixed –Duo das Feld weiter an.

Hart kämpften auch David Bargehr, der noch an den Folgewirkungen seiner schweren Bizepsverletzung elaboriert, und Partner Lukas Mähr im 470er. Das Vorarlberger Duo musste einen kleinen Rückschlag hinnehmen, mit Platz 4 im Gesamtklassement liegt man aber weiterhin voll auf Kurs in Richtung Medal Race. Auch Niko Kampelmühler/ Tom Czajka wurden Opfer des starken Windes, ein Mastbruch in der zweiten Wettfahrt bedeutete das vorzeitige Ende des dritten Wettfahrttages.

Die OeSV-Damen Tanja Frank/ Lorena Abicht sowie Angelika Kohlendorfer/ Lisa Farthofe im 49er FX-Feld gingen unter den Starkwindbedingungen an ihre Grenzen (die definitiven Platzierungen waren zum Versandzeitpunkt noch nicht verfügbar).

Der wechselnde Wind und die hohen Wellen forderten auch bei den Para World Sailing Championships ihren Tribut. Kurt Badstöber konnte sich in der ersten Wettfahrt noch mit einem 25. Platz sicher ins Ziel fahren, auf die zweite Wettfahrt verzichtete der österreichische 2.4 mR-Segler aus sicherheitstechnischen Gründen.

Alles unter Kontrolle
Thomas Zajac und Barbara Matz stellten heute einmal mehr ihr Können unter Beweis. Zwar war die Nacra 17 – Flotte durch einen späteren Start windtechnisch etwas begünstigt, aber die böigen und drehenden Bedingungen brachten trotzdem zahlreiche Teams ans Limit.

„Es war natürlich körperlich sehr anstrengend, vor allem für mich. Aber es ist uns eigentlich alles gut gelungen. Wir hatten das Boot durchgehend gut unter Kontrolle, während andere Teams deutlich mehr gekämpft haben. Jetzt müssen wir uns bis morgen rasch erholen, denn wir wollen unsere Topposition unbedingt halten“, gab Barbara Matz zu Protokoll.
David Bargehr & Lukas Mähr (© David Pichler/www.dapic.rocks)

Zajac/ Matz hatten heute ihren Bilanz um einen dritten und vierten Platz, einem Wettfahrtssieg und einem Platz 2 im letzten Rennen des Tages ergänzt. Damit hält das Nacra 17 Team mit 17 Punkten weiter seine Position an der Tabellenspitze.
Thomas Zajac & Barbara Matz (© David Pichler/www.dapic.rocks)
Grenzwertig
„Ein Überlebenskampf bei brutal viel Wind“ - so brachte David Bargehr den heutigen, dritten Wettfahrtstag der olympischen Klassen im Rahmen der Kieler Woche auf den Punkt. Bei Windspitzen mit bis zu 30 Knoten war das 470er Feld von der ersten Wettfahrt an voll gefordert.

„Wir haben voll gekämpft und sind an unsere körperlichen Grenzen gegangen. Auf Grund meiner Verletzung habe ich noch nicht meine maximale Leistungsfähigkeit zurück. Aber bei der Leistungsdichte und diesen extremen Bedingungen wird jeder Fehler, jedes Defizit bestraft. Für morgen ist erneut viel Wind angesagt, deswegen steht für heute Abend Regeneration im Fokus. Wir wollen morgen wieder ganz vorne mitmischen,“ so der 470er Steuermann Bargehr.

Hart traf es die 470er-Teamkollegen Niko Kampelmühler und Thomas Czajka. Zum starken Wind gesellte sich noch ein Nose-Dive, ein Druck, dem der Mast nicht Stand halten konnte.

Doch Thomas Czajka nahm es gelassen: „Das ist ein Klassiker im 470er und trifft jeden mal. Wir trimmen bereits am Ersatzmast, morgen sind wir wieder dabei. Prinzipiell waren wir mit heute zufrieden, konnten bei gutem Speed gut zwischen sechsten und elften Platz mithalten. Die Top 5 sind natürlich eine Klasse für sich. Aber wenn alles läuft, ist für uns ein Top 10 –Platz drinnen!“

Schlachtfeld
Auch die weiteren OeSV-Teams hatten mit dem böigen und stark drehenden Wind zu kämpfen.

„Es war einer der harten Tage in der Kieler Woche. Unser 49er FX- Teams haben Stärke gezeigt, aber für die Silber Fleet war heut einfach zu viel Wind. Zahlreiche Boote sind bereits in der ersten Wettfahrt gekentert, und es kam zu Startverzögerungen, bis alle gerettet waren“, zog OeSV-Sportdirektor Georg Fundak Resümee.

Auch Tanja Frank und Lorena Abicht blieben davon nicht verschont. Die beiden hatten gestern mit Platz 25 nur knapp den Einzug in die Goldfleet verpasst.

„Wir sind total erledigt. Zu Beginn waren wir mit unserem Feld auf der äußeren Bahn und eigentlich war es ein einzige Schlachtfeld. Wir waren top motiviert, haben voll gekämpft. Aber eine Kenterung und ein Materialproblem mit dem Spie haben uns die erste und zweite Wettfahrt gekostet. Nach einem Bahnwechsel war zwar die Welle besser, aber der ablandige Wind hat es noch böiger und drehender gemacht und so waren auch die zwei anschließenden Wettfahrten nicht besser, Verletzung und Frühstart inklusive,“ erklärte die sichtlich erschöpfte Steuerfrau Frank. Bericht: Mag. Anna Sollereder.

Zwischenstand Kieler Woche Tag 3, 23.Juni 2017

470er M
1. Matthew Belcher/ Will Ryan (AUS), 5 Punkte
2. Pavel Sozykin/ Denis Gribanov (RUS), 15 Punkte
3. Malle Winkel/ Matti Cipra (GER), 17 Punkte
4. David Bargehr/Lukas Mähr (AUT), 17 Punkte 
12. Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka (AUT), 49 Punkte
14. David Bidermann/Jann Schüpbach (SUI), 55 Punkte
26. Yves Mermod/Cyril Schüpbach (SUI), 94 Punkte

49er FX

34. Tanja Frank/ Lorena Abicht (AUT), 138 Punkte 
35. Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer (AUT), 141 Punkte
38. Livia Naef/Nelia Puhze (SUI), 153 Punkte

Nacra 17 mixed 
1. Thomas Zajac/ Barbara Matz (AUT), 17 Punkte
2. Jan Hauke Erichsen/ Ann Kirstin Wedemeyer (GER), 19 Punkte
3. Maksim Semenov/ Alina Shchetinkina (RUS) , 27 Punkte

49er
52. Marco Baumann/ Jakob Flachberger (AUT), 184 Punkte 

2.4 mR Parasailing World Championships
28. Kurt Badstöber (AUT), 108 Punkte 

420er
9. Morgan Lauber/Léo Tétaz (SUI) 11 Punkte
16. Yanis Saje/Lukas HAberl (AUT) 

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Freitag, 23. Juni 2017

Kieler Woche Tag 2 - Zajac/Matz weiter in Führung

Für die olympische Klassen entwickelte sich der zweite Wettfahrtstag im Rahmen der Kieler Woche zu einem Geduldsspiel. Zuerst kam es dank einer Schlechtwetterfront zu Verzögerungen, nach den ersten Wettfahrten bei Windspitzen bis 18 Knoten lies der Wind die Veranstalter im Stich, zahlreiche Rennen mussten abgebrochen werden. Davon betroffen waren unter anderem David Bargehr/ Lukas Mähr und Thomas Czajka/ Niko Kampelmühler in der 470er Klasse.
Thomas Zajac & Barbara Matz (© David Pichler/www.dapic.rocks)

Ihren Erfolgslauf fortsetzen konnten hingegen Thomas Zajac und Barbara Matz. Mit zwei weiteren Wettfahrtssiegen und einem Platz 3 behauptet sich das Duo weiter an der Tabellenspitze. Ein starkes Signal sendeten heute auch Marco Baumann und Jakob Flachberger, die sich in der 49er Klasse heute einen 2. Platz sichern konnten und damit einige Plätze im Gesamtklassement gut machten. Wenig zufriedenstellend verliefen die Wettfahrten für Tanja Frank/ Lorena Abicht und Angelika Kohlendorfer/ Lisa Farthofer. Auch die Para World Sailing Championsships waren von den Wetterkapriolen betroffen, nach nunmehr drei Wettfahrten liegt Kurt Badstöber auf Platz 28.

Auf Kurs
Das Wind- und Wetterschicksal traf heute am zweiten Wettfahrtstag alle olympische Klassen und stellte die Geduld der Teams auf eine harte Probe.

Starke Nerven zeigten dabei Thomas Zajac und Barbara Matz im Nacra 17, die den widrigen Bedingungen trotzen. Von den vier geplanten Wettfahrten konnten schlussendlich drei absolviert werden. Dabei setzten Zajac/ Matz den gestrigen erfolgreichen Auftakt heute mit zwei weiteren Wettfahrtssiegen und einen dritten Platz fort. Vor allem der Abstand zu den Dritt- und Viertplatzierten im Gesamtklassement konnte damit deutlich ausgebaut werden.

„Die ersten zwei Wettfahrten waren top, wir hatten viel Wind mit bis zu 18 Knoten und waren sehr gut unterwegs. Aber während der zweiten Wettfahrt ist der Wind komplett eingebrochen, aber dank unserem guten Speed sind wir als Erste ins Ziel. Ins dritte Rennen sind wir gut gestartet, aber der Wind hat gedreht und wir waren an der denkbar schlechtesten Position. Den letzten Vorwind haben wir dann optimal erwischt und konnten noch mal etliche Plätze gutmachen. Auch wenn wir noch einige Bautstellen haben, können wir mit unserer Leistung zufrieden sein,“ bilanziert Thomas Zajac den zweiten Renntag.

Mit 7 Punkten behaupteten sich Thomas Zajac/ Barbara Matz nach sechs Wettfahrten (1 Streicher) weiter an der Tabellenspitze.

Eine deutliche Leistungssteigerung zeigten auch Marco Baumnann und Jakob Flachberger. Das junge OeSV-Duo, dass in Kiel sein Debüt in der 49er Klasse gibt, konnte sich heute mit einem 17. und einem 2. Platz klar gegenüber dem Auftakttag steigern und sich nunmehr auf Platz 40 einordnen.

Unvollendet
Wenig zu lachen hatte heute das 470er Feld. Nach rund 50 Minuten wurde die erste Wetfahrt kurz vor Ende abgebrochen, sehr zum Leidweisen von David Bargehr und Lukas Mähr. Die Vorarlberger konnten ihr Topposition bis zum Abbruch behaupten, kämpften mit der starken australischen Konkurrenz auf Augenhöhe um die Plätze 1 und 2.

„Wir sind super gestartet, bei guten Windbedingungen von 15 bis 16 Knoten. Wir hatten auch einen perfekten Speed und es ist sehr schade, dass die Wettfahrt auf der letzten Vorwind abgebrochen wurde. Aber wir müssen es nehmen, wie es kommt. Es macht uns aktuell sehr großen Spaß zu segeln, es läuft gut. Wir hoffen also auf gute segelbare Bedingungen für morgen“, zeigte sich Lukas Mähr etwas zerknirscht.

Das gleiche Schicksal traf auch die 470er Kollegen Niko Kampelmühler und Thomas Czajka.

Durchwachsen
Auch die 49er FX Klasse war zu Beginn von Startverzögerungen aufgrund der durchziehenden Gewitter betroffen. Eine Fehlentscheidung im Bootshandling sowie ein zusätzlicher Materialschaden machten die Sache für Tanja Frank und Lorena Abicht nicht leichter: „Es war heute sehr anstrengend. Nach der ersten Wettfahrt bei relativ viel Wind haben wir dementsprechend umgetrimmt. Leider ist dann der Wind komplett eingebrochen, es ging von 18 Knoten runter auf 5. Es waren wirklich verrückte Bedingungen. Zusätzlich ist erneut an unserem Ruder etwas abgebrochen. Wir hoffen, dass wir das bis morgen wieder hinbekommen.“

In der Zwischenwertung büssten Frank/ Abicht zehn Plätze ein und rutschen von Platz 18 auf 28.

Nicht besser fiel die Bilanz von Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthofer aus. Nach einer Kenterung in Folge eines Trapezrisses musste das 49er FX-Duo die zweite Wettfahrt wegen der Reparaturarbeiten auslassen. Nach sechs Wettfahrten stehen Kohlendorfer/ Farthofer auf Platz 46. Bericht: Mag. Anna Sollereder.

Zwischenstand Kieler Woche Tag 2, 22.Juni 2017

470er (Zwischenstand nach 2 Wettfahrten)

1. David Bargehr/Lukas Mähr (AUT), 4 Punkte (3/1)
2. Matthew Belcher/ Will Ryan (AUS), 4 Punkte (2/2)
3. Simon Diesch/ Philipp Autenrieth (GER), 11 Punkte (7/4)
11. Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka (AUT), 24 Punkte (11/13)

49er FX (Zwischenstand nach 6 Wettfahrten, 1 Streicher)
28. Tanja Frank/ Lorena Abicht (AUT), 56 Punkte (5/7/(20)/14/17/13)
46. Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer (AUT), 94 Punkte ((26 UFD)/13/10/ DNF/23/23)


Nacra 17 mixed (Zwischenstand nach 3 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Thomas Zajac/ Barbara Matz (AUT), 7 Punkte ((4),1,1,1,1,3)
2. Jan Hauke Erichsen/ Ann Kirstin Wedemeyer (GER), 9 Punkte (1,(3),3, 2,2,1)

49er (Zwischenstand nach 5 Wettfahrten, 1 Streicher)
40. Marco Baumann/ Jakob Flachberger (AUT), 41 Punkte ((DNC), 28, 18,17,2)

2.4 mR Parasailing World Championships – Zwischenstand nach 2 Wettfahrten
28. Kurt Badstöber (AUT), 63 Punkte, ((44 DSQ), 17,31)
Sämtliche Ergebnisse und Informationen finden Sie unter: http://www.kieler-woche.de
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Donnerstag, 22. Juni 2017

Der YCK erwartet über 30 J/70 Sportboote zum Battle!

YCK/Am 1./2. Juli werden über 30 Segelyachten vom Typ J/70 erwartet. Der Anlass zählt zum Swisscup, zur deutschen Segel-Regionalliga Süd und damit zur Qualifikation zur Deutschen Segel-Bundesliga und wird als Bodensee Battle für die Bodenseemeisterschaft gewertet. Mit dieser grenzüberschreitenden Bedeutung ist es nicht überraschend, dass sowohl die Spitzenteams der Schweizer Segel-Nationalliga als auch Top Teams aus der Deutschen Segel-Bundesliga in Kreuzlingen an den Start gehen.

Aus der Swiss Sailing League stehen gleich zwei Teams vom aktuell führenden Regattaclub Oberhofen vom Thunersee am Start. Für den Regattaclub Bodensee startet Julian Flessati. Mit seinem Team konnte er vor kurzem hier in Kreuzlingen die dritte Spielrunde der Schweizer Segel-Nationalliga gewinnen und liegt nun aktuell auf dem zweiten Platz in der Swiss Sailing League. Aus Österreich tritt Michael Quendler vom Yachtclub Hard an. Die Harder liegen im Moment auf Platz zwei der österreichischen Segel-Bundesliga. Aus der Deutschen Segel-Bundesliga nutzen gleich mehrere Top-Clubs die Regatta zu einem Leistungsvergleich. So startet der Münchner Yacht Club, der Bayrische Yachtclub und das Junioren Team des Deutschen Touring Yacht-Club.

Aber auch Teams aus der Region - vom gastgebenden Yachtclub Kreuzingen, von der Seglervereinigung Kreuzlingen und vom Konstanzer Yachtclub sind am Start.

Der Yachtclub Kreuzlingen freut sich, diese Top Segelteams in Kreuzlingen zu begrüssen und auf einen weiteren hochkarätigen Segelsportanlass in der Konstanzer Bucht.
J/7 an der Startlinie - (©) Claudia Somm

Tag 1 Kieler Woche - Abgerechnet wird im Ziel

Drehender und inkonstanter Wind forderte die Teilnehmer am ersten Wettfahrtstag für die olympischen Klassen im Rahmen der Kieler Woche. Wenig beeindruckt zeigten sich davon das 470er Duo David Bargehr/ Lukas Mähr sowie Thomas Zajac/ Barbara Matz im Nacra 17. Mit souveräner Leistung übernahmen beide Teams in ihren Klassen die Führung. Thomas Czajka und Niko Kamplmühler verpassten im 470er nur knapp einen Top 10 Platz im Zwischenergebnis. Tanja Frank/ Lorena Abicht konnten im 49er FX vor allem in den erste beiden Wettfahrten ihr Potential zeigen. Kurt Batstöber, der in der 2.4 mR Klasse die Para World Sailing Championships bestreitet, rangiert nach zwei Wettfahrten auf Platz 32.

Einstand nach Maß
In Anbetracht der längeren Trainings- und Wasserpause waren Thomas Zajac und seine Partnerin Barbara Matz ohne hochgeschraubte Erwartungen in Kiel an den Start gegangen. Zu Unrecht, wie das Nacra 17 mixed - Duo gleich am ersten Wettfahrtstag bewies. Nach einem siebten Platz (Streicher) in der ersten Wettfahrt fand das OeSV-Team in seinen Rhythmus und setze sich mit zwei anschließenden Wettfahrtssiegen an die Tabellenspitze.

Entsprechend positiv fiel auch das Urteil von Coach Angelo Glisoni aus: „Wir hatten drei Wettfahrten mit teilweise wirklich verrückten Windbedingungen. Die Starts von Thomas und Barbara waren bei allen drei Wettfahrten wirklich gut. Und sie haben den ändernden, inkonstanten Wind sehr gut gemanaged, was sehr schwierig war. Wir sind sehr zufrieden mit heute und zuversichtlich, dass wir in den kommenden Wettfahrten weiterhin konstant gute Leistung zeigen werden können.“

Kämpfen bis zum letzten Meter
Mit dem launischen Wind kamen auch die Vorarlberger David Bargehr und Lukas Mähr mehr als nur gut zurecht. Mit einem dritten Platz und einem Wettfahrtssieg verwiesen sie die favorisierten Australier, Matthew Belcher hat nicht nur Olympia Gold und Silber sondern auch sieben WM-Titel in der Tasche, punktegleich auf Platz 2.

„Es war heute sehr schwierig zum Segeln, die Bedingungen haben sich schnell und laufend geändert. Deshalb war es für uns wichtig, dass wir unseren Plan durchziehen und das ist uns gelungen. Schnelles Reagieren und Einstellen auf die sich ändernden Bedingungen war heute unser Trumpf. Bis auf die letzten Meter war alles offen, wir haben hart gekämpft und erst im Ziel wurde abgerechnet,“ zog David Bargehr eine positive Bilanz über die ersten zwei Wettfahrten.

Weniger zufrieden zeigten sich ihre 470er Kollegen Thomas Czajka und Niko Kampelmühler, die den Einzug in die Top 10 im Zwischenergebnis nur knapp verpassten: „Es war okay, aber wir können nicht restlos zufrieden sein. Taktisch hatten wir die richtigen Entscheidungen im Kopf, konnten sie dann aber nicht wie gewünscht umsetzen. Der Wind war schwierig zu lesen, extrem böig und kantig, mit großen Unterschieden. Wir hatten Schwierigkeiten im Mittelfeld auf der richtigen Seite zu fahren. Aber morgen wollen wir konsequenter umsetzen, was wir im Kopf haben.“

Geduldsprobe
Geduldig mussten sich hingegen die Teilnehmer der 49er FX-Klasse zeigen. Nach zwei Wettfahrten erzwang der Wind eine mehrstündige Pause, die die Teams am Wasser wartend verbrachten. Nach einem Bahnwechsel konnte die dritte und letzte Wettfahrt des Tages doch noch absolviert werden.

Entsprechend gemischt fiel auch das Resümee von Tanja Frank aus:
„Die ersten zwei Wettfahrten waren recht gut, vor allem in Anbetracht der schwierigen Bedingungen. Vom ersten Platz auf den letzten und umgekehrt war alles drin. Es war wirklich spannend und wir haben das gut gemeistert. Wir sind sehr happy, dass wir da vorne mit gefahren sind. Das lange Warten und der Bahnwechsel waren dann nicht optimal. Sollte morgen mehr Wind sein, wird das für uns eine große Herausforderung!“

Mit ihrer Partnerin Lorena Abicht belegt die Olympiabronzemedaillengewinnerin von Rio aktuell Platz 18 im Zwischenergebnis.

Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthofer legten zu Beginn einen Frühstart hin, konnten jedoch in den beiden anschließenden Wettfahrten bis zum Schluss in den Top 10 mitfahren. Tag 1 beschloss das 49er –FX Team auf Platz 28.

Marco Baumann und Jakob Flachberger belegen bei ihrem Debüt in der 49er-Klasse in Zwischenergebnis

Im Rahmen der Kieler Woche finden auch die Para World Sailing Championships statt. Unter den 79 teilnehmenden Nationen findet sich auch Österreich, Kurt Badstöber segelt in der 2.4 mR unter Rot-weiß-roter Fahne.
Bericht: Mag. Anna Sollereder, Kommunikationsatelier.

Zwischenstand Kieler Woche Tag 1, 21.Juni 2017
470er (Zwischenstand nach 2 Wettfahrten)
1. David Bargehr/Lukas Mähr (AUT), 4 Punkte (3/1)
2. Matthew Belcher/ Will Ryan (AUS), 4 Punkte (2/2)
3. Simon Diesch/ Philipp Autenrieth (GER), 11 Punkte (7/4)
11. Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka (AUT), 24 Punkte (11/13)

49er FX (Zwischenstand nach 3 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Victoria Jurczok/ Anika Lorenz (GER), 2 Punkte ((26)/1/1)
18. Tanja Frank/ Lorena Abicht (AUT), 12 Punkte (5/7/(20))
28. Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer (AUT), 23 Punkte ((26 UFD)/13/10)

Nacra 17 mixed (Zwischenstand nach 3 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Thomas Zajac/ Barbara Matz (AUT), 2 Punkte ((4),1,1)
2. Jan Hauke Erichsen/ Ann Kirstin Wedemeyer (GER), 4 Punkte (1/(3)/3)
3. Kevin Bonnevie/ Isaura Maenhaut (BEL), 4 Punkte, (2/2/(4))

49er (Zwischenstand nach 3 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Josh Porebski/ Trent Rippey (NZL), 2 Punkte ((4), 1, 1)
2. David Gilmour, Joel Turner (AUS), 4 Punkte, (1,(4),3)
3. Robert Scheidt, Gabriel Borges (BRA), 4 Punkte (1,3, (7))
58. Marco Baumann/ Jakob Flachberger (AUT), 41 Punkte (( DNC), 29, 12)

2.4 mR Parasailing World Championships – Zwischenstand nach 2 Wettfahrten
1. Daniel Bina (CZE), 4 Punkte (1,3)
2. Heiko Kröger (GER), 6 Punkte (4,2)
3. Damien Seguin, 8 Punkte (7,1)
32. Kurt Badstöber (AUT), 63 Punkte, (46 DNS, 17)

Sämtliche Ergebnisse und Informationen finden Sie unter:www.kieler-woche.de
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David Bargehr & Lukas Mähr (©David Pichler/www.dapic.rocks)
Thomas Zajac & Barbara Matz (©David Pichler/www.dapic.rocks)

Mittwoch, 21. Juni 2017

Das Festival der Segler

Nach dem Weltcupfinale steht mit der Kieler Woche der nächste internationale Fixpunkt für das OeSV-Nationalteam an. Die weltweit größte Regatta mit langer Tradition wartet in ihrer 123. Auflage mit einem gut besetzten Teilnehmerfeld in den olympischen Klassen auf. Unter Rot-weiß-roter Flagge gehen sieben Teams an den Start, vor allem für die 470er Klasse, vertreten durch David Bargehr/ Lukas Mähr sowie Niko Kampelmühler/ Thomas Czajka ist es der letzte Probelauf für die bevorstehende WM in Griechenland im Juli. Doch auch für die 49er FX-Damenduos Tanja Frank/ Lorena Abicht und Angelika Kohlendorfer/ Lisa Farthofer als auch für das Nacra 17 mixed Team Tom Zajac/ Barbara Matz bietet die Kieler Woche gute Bedingungen für eine Standortbestimmung und Feinschliff für kommende Aufgaben. Marco Baumann und Jakob Flachberger geben im 49er in Kiel ihr Debüt. Kurt Badstöber nimmt in der 2.4 mR – Klasse an den Para World Sailing Championships teil.

Letzter Probegalopp vor WM
Die Kieler Woche ist der Segelsport-Klassiker schlechthin und seit Jahrzehnten Fixstern im internationalen Regattakalender. Trotzdem war es lange nicht fix, dass der Österreichische Segel-Verband den Traditionsbewerb mit Teams aus dem Nationalkader beschickt.

„Die Top-Boote unserer Teams sind alle bereits im Container am Weg nach Tokio. Zudem ist die zeitliche Nähe zum Weltcup-Finale in Santander nicht optimal. Schlussendlich haben wir aber doch entschieden, dass wir mit sechs Teams teilnehmen werden, um unter Wettkampfbedingungen weiter an Taktik und Feinabstimmung zu feilen“, bringt OeSV – Sportdirektor Georg Fundak die Entscheidung auf den Punkt und ergänzt, „Kiel hat eine ganz spezielle Stimmung und ist immer eine sehr spannende Regatta. Das Wetter, die gemischten Winde – von Leicht- bis Starkwind ist alles drinnen – und die Meeresströmungen können an die Teams große Herausforderungen stellen.“

Besonders gefordert sind dabei Lukas Mähr/ David Bargher als auch Niko Kampelmühler/ Tom Czajka. Für sie ist es die letzte Möglichkeit vor der anstehenden 470er-Weltmeisterschaft in Griechenland im Juli nochmal zu testen, wie David Bargehr erläutert:

„Das Weltcup-Finale war für uns extrem wichtig. Dort mussten wir Ergebnisse bringen und das ist uns auch gelungen. Jetzt ist die Kieler Woche für uns keine Zielregatta, sondern ganz klar eine Vorbereitung auf die WM. Wir wollen noch ein, zwei Dinge ausprobieren und Feinheiten im Rennrythmus abstimmen, um bestmöglich für die Weltmeisterschaft bereit zu sein. Das Teilnehmerfeld ist mit den Teams aus Australien, Russland und Japan gut besetzt. Aber die starke Konkurrenz ist für uns der beste Test.“

Ins gleiche Horn bläst Tom Czajka: „ Auch für uns ist Kiel in erster Linie eine Vorbereitung auf die WM. Auch wenn die Bedingungen hier ganz anders als beim Weltcup-Finale sind, wollen wir den Push aus Santander mitnehmen und ohne Druck schauen, wo wir uns einordnen können. Es sind ein paar starke Teams da und ein großes Mittelfeld. Wir wollen an der Technik, Abstimmung und der Kommunikation arbeiten, damit wir den Schritt machen können.“

Zusammenspiel und Taktik im Fokus
In der 49er FX-Klasse ist der OeSV mit beiden Damenteams vertreten. Da im August in Kiel auch die Europameisterschaft stattfindet, nützen Frank/ Abicht und Kohlendorfer/ Farthofer die anstehende Regatta auch als wichtige Vorarbeit im EM-Revier.

„Wir hatten jetzt während der ersten Trainingstage hier wenig Wind, was sich aber laut Prognose für die Regatten ändern soll. Wenn das eintritt, es viel ablandigen, extrem böigen und drehenden Wind gibt, geht es bei uns viel um Taktik. Zudem ist das Teilnehmerfeld mit rund 50 Booten im Vergleich zu Santander sehr groß, auch das ist für uns eine Challange. Aber Lorena und ich sind positiv motiviert,“ blickt Steuerfrau Tanja Frank auf die bevorstehenden Rennen.

Kiel gilt nicht umsonst als das Festival der Segler, was vor allem Lisa Farthofer, die erstmals hier am Start ist sehr beeindruckt: „ Für mich ist es das erste Mal in Kiel und ich bin überwältigt. Sportlich ist es für uns sehr viel Arbeit, da wir mit einem geliehenen Boot von Bildstein/Hussl an den Start gehen. Wir müssen dementsprechend viel umbauen, haben gestern 10 Stunden am Boot gearbeitet. Aber wir bekommen sehr viel Unterstützung durch die Segel-Community. Für uns steht in Kiel das Erfahrungen sammeln an erster Stelle, wir wollen schnell und gut ins Regattageschehen hineinfinden. Platzierungen sind nicht vordergründig, im Großen und Ganzen ist es ein Training unter erschwerten Bedingungen.“

Maturareise nach Kiel
Nach längerer Pause erstmals wieder gemeinsam ins Boot steigen Tom Zajac und Barbara Matz. Matz war bis vergangene Woche mit ihrer Matura verpflichtet, nun gilt es die fehlende Trainings- und Wasserzeit wieder wettzumachen, wie Tom Zajac erläutert:

„Barbara hat die Matura geschafft und Kiel ist nun quasi ihre etwas andere Maturareise. Es ist dies auch unsere Abschiedsregatta mit dem Olympiaboot, bevor unser neuer foilender Nacra kommt. Weil wir nicht viel trainiert haben, geht es für uns vor allem darum, wieder in den Rhythmus zu finden. Wir sehen es als Kick-Off für die Olympiakampagne für Tokio 2020 und als Trainingsmöglichkeit im EM-Revier.“

Nachdem Benjamin Bildstein/ David Hussl verletzungsbedingt in Kiel nicht am Start sein werden – ihre Rückkehr in den Regattazirkus ist für Juli geplant – gibt ein anders OeSV-Boot in der 49er-Klasse sein Debüt. Marco Baumann und Jakob Flachberger feiern in Kiel ihre Premiere.

Im Rahmen der Kieler Woche finden auch die Para World Sailing Championships statt. Unter den 79 teilnehmenden Nationen findet sich auch Österreich, Kurt Badstöber segelt in der 2.4 mR unter Rot-weiß-roter Fahne. Bericht: Mag. Anna Sollereder.

OeSV-Teams bei der 123. Kieler Woche (20.-25. Juni 2017)
470er: David Bargehr / Lukas Mähr
470er: Niko Kamplmühler / Thomas Czajka
49erFX: Tanja Frank / Lorena Abicht
49erFX: Angelika Kohlendorfer / Lisa Farthofer
Nacra17 mixed: Tom Zaja / Barbara Matz
49er: Marco Baumann / Jakob Flachberger
2.4 mR: Kurt Badtstöber

Für die OeSV-Teams starten die Kieler Woche morgen, Mittwoch, 21. Juni 2017.
Sämtliche Ergebnisse und Informationen finden Sie unter: http://www.kieler-woche.de
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Foto: © David Bargehr/ Lukas Mähr (c) ISAF

Kann Versoix die Führung ausbauen?

Das Team des Club Nautique de Versoix kommt als Spitzenreiter an die dritte Spielrunde der Swiss Sailing Challenge League nach Estavayer le Lac. Nach einem zweiten Platz in Luzern und dem Sieg in Romanshorn will Versoix mit einem weiteren Erfolg beim ersten Stop der Schweizer Segel-Nationalliga in der Romandie die Führung vor Zürich-Enge und dem Yachtclub Kreuzlingen weiter ausbauen.

Der Aufstiegskampf in die Swiss Sailing Super League ist aber noch längst nicht entschieden. Jeder der Verfolgerclubs auf den Plätzen vier bis acht konnte in den vergangenen Spielrunden Wettfahrten gewinnen. Mit einem Exploit in Estavayer können Männedorf, Luzern, Tribschenhorn-Luzern, Murten und Thalwil aufs Podest segeln oder von Fehlern des Spitzentrios profitieren. Der Neuenburgersee verheisst gute Bedingungen für das Wochenende vom 24./25. Juni und eine spannende dritte Spielrunde der Swiss Sailing Challenge League.

Die Rennen vor Estavayer können wiederum live verfolgt werden – vor Ort und auch im Internet. Am Samstag, 24. Juni ab 0900 Uhr ist die Swiss Sailing League per Live-Tracker und mit ständig aktualisierten Resultaten unter: http://swiss-sailing-league.ch/regattadaten-2017/estavayer und in den sozialen Medien: https://www.facebook.com/swisssailingleague online. Bericht: Felix Somm. Zwischenstand 2017 >
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Über 100 Nachwuchssegler kommen zum WYC

Über 100 junge Teilnehmer erwartet der Württembergische Yacht-Club am Wochenende (24. und 25. Juni) beim „Seemooser Opti-Pokal“ für Segler in der Jüngstenjolle „Optimist“. 82 Kinder und Jugendliche sind für die Gruppe B gemeldet, 27 Jugendliche treten in der leistungsstärkeren Gruppe A an – insgesamt rund 50 Prozent mehr Teilnehmer als voriges Jahr und Melderekord für die Gruppe B. Die Regatta findet im Rahmen der Friedrichshafener Segelwochen statt.

„Das ist ein sensationell tolles Meldeergebnis“, freut sich WYC-Präsident Oswald Freivogel auf den Ansturm. „Die Nachwuchsarbeit ist elementar für die Zukunft der Segelvereine – und da sieht es gerade richtig gut aus“, betont Freivogel. 24 Teilnehmer schickt allein der WYC ins Rennen, davon 17 in der Gruppe B.

Der „Optimist“ ist die Jolle für den Segelnachwuchs schlechthin. Tausende von Kindern lernen in der viereckigen, 2,3 Meter langen und 32 Kilogramm leichten Nussschale das Segeln. Während es für die jüngeren der spielerische Einstieg mit der segelnden Seifenkiste in den Regattasport ist, sind die älteren (Höchstalter 14 Jahre zu Beginn der Saison) in der Gruppe A oft schon mit vielen Wassern gewaschen. Das unterschiedliche Leistungsniveau der Opti-Segler spiegelt sich beim WYC auch in zwei unterschiedlichen Regattabahnen für die Gruppen A und B wieder. Wettfahrtleiterin wird Alexa Schaufler (die 19-jährige Medizinstudentin ist die jüngste lizensierte Wettfahrtleiterin im WYC) sein. „Momentan verspricht der Wetterbericht leider nicht sehr viel Wind, ich hoffe aber auf Thermik bei der Hitze“, so Schaufler. Auf die Einhaltung der Regeln wird eine Jury unter Leitung von Tatjana Widmer achten.

Bei einer Besprechung der Steuerleute am Samstag um zehn Uhr am Flaggenmast vor der Halle in Seemoos wird den Nachwuchs-Kapitänen aus der Schweiz, Österreich, Bayern und Baden-Württemberg noch einmal erläutert, was sie auf dem Wasser erwartet – und wie die aktuelle Tageswetterlage aussieht. Um elf Uhr soll der erste Start erfolgen. Fünf Wettfahrten sind bis zum Sonntagnachmittag geplant. Ab vier gültigen Rennen wird das jeweils schlechteste Ergebnis gestrichen.

Zu den Favoriten in der Gruppe A zählen Vorjahressieger Moritz Dorau vom SV Schluchsee, Luca Jost vom WYC (2016 Dritter beim Seemooser Opti-Pokal; er hat sich auch für die Weltmeisterschaft in Thailand qualifiziert) und Franziska Nussbaumer vom YC Langenargen, die voriges Jahr auf Rang vier gesegelt war.

Das „Optimist-Dinghy“, wie das Boot offiziell heißt, wird zwar von den Kindern alleine gesegelt. Doch der Begleit-Tross ist manchmal zahlreich: Eltern und Trainer kommen in Heerscharen mit zu den Regatten. Das angesagte sommerliche Wetter und die Gastronomie im neuen Clubhaus des WYC in Seemoos werden auch für einen angenehmen Rahmen für die Begleiter sorgen. Max Rieger, WYC.
Über 100 Nachwuchssegler kommen am Wochenende mit ihren Optimist-Dinghies
zum WYC und wollen um den „Seemooser Opti-Pokal“ segeln. Fotos: Tatjana Widmer