Dienstag, 23. Mai 2017

Deutsche Segel-Bundesliga in Lindau

Nach dem Chiemsee-Auftakt folgt jetzt das zweite Liga-Event am Bodensee.
Süddeutsche Clubs wollen beim 2. Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga an den guten Saisonstart anknüpfen.


Hamburg - Nach dem Saisonauftakt Ende April im verschneiten Prien am Chiemsee werden die 36 Clubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga bereits an diesem Wochenende in Lindau am Bodensee zum 2. Spieltag aufeinandertreffen. Die stark gestarteten süddeutschen Clubs wollen auf ihrem Heimatrevier ihre guten Tabellen-Positionen ausbauen.

Neben dem Tabellenführer Segel- und Motorbootclub Überlingen sind fünf weitere Segelclubs aus Süddeutschland ganz vorn in der 1. Segel-Bundesliga. Sie werden sicherlich beim 2. Liga-Event ihren Trainingsvorsprung nutzen, um abermals in der Spitzengruppe mit zu segeln. Dann wird sich zeigen, ob die Verfolgerclubs Wassersport-Verein Hemelingen aus Bremen oder der Chiemsee Yacht-Club mit den besonderen Leichtwindbedingungen in Lindau am Bodensee zurechtkommen.

„Wir sind extrem stolz, dass unser Lindauer Segler-Club an diesem Wochenende Gastgeber für die besten Segler Deutschlands ist“, erklärt der Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, Karl-Christian Bay, der mit seinem Unternehmen gleichzeitig als Sponsor langjähriger Partner der Deutschen Segel-Bundesliga ist. „In der Bundesliga segeln die besten Vereine Deutschlands, deren Mannschaften häufig aus ehemaligen Olympiateilnehmern und Kaderseglern bestehen. Es ist faszinierend und spannend anzusehen, mit wie viel Engagement, Teamgeist und Siegeswillen die Mannschaften an den Start gehen.“

Die Wettfahrten des 2. Spieltages der Deutschen Segel-Bundesliga finden vom 25. bis 27. Mai beim Lindauer Segler-Club (Am Segelhafen 3, 88131 Lindau am Bodensee) statt. Der Start zur ersten Wettfahrt ist am Donnerstag für 11.00 Uhr geplant. Geplant ist, die Wettfahrten direkt vor Lindau in Ufernähe auszutragen, sodass die Zuschauer an Land alle Manöver hautnah mitverfolgen können. Die Rennen werden am Samstag ab 12.00 Uhr wieder live auf www.segelbundesliga.de via Livestream übertragen.
Lindauer Segler-Club © DSBL/Lars Wehrmann
Foto: © DSBL/Lars Wehrmann
Foto: © DSBL/Lars Wehrmann
Foto: © DSBL/Lars Wehrmann

Olympia- und Nationalkadersegler in Kreuzlingen

Olympia- und Nationalkadersegler für die dritte Spielrunde der Schweizer Segel-Nationalliga vor Kreuzlingen aufgeboten.

SSL/Vom 26.-28. Mai findet die dritte Spielrunde der Swiss Sailing Super League vor Kreuzlingen statt. Die besten 12 Schweizer Segelclubs kämpfen auf dem Bodensee um die Führung in der Segel-Nationalliga und um die vier Startplätze in der internationalen Sailing Championsleague. Die Clubs schicken deshalb ihre stärksten Segler ins Rennen. So segeln die beiden Nationalkader-Seglerinnen und Olympiateilnehmerinnen von Rio – Linda Fahrni und Maja Siegenthaler für den Thunersee Yachtclub.

Das Team des Thunersee Yachtclub wird durch Yves Mermod, Cyril Schüpbach und Urs Schürch komplettiert. Ein starkes Aufgebot, welches auf jeden Fall für einen Spitzenplatz gut ist. Der führende Regattaclub Oberhofen/BE tritt mit der in Zürich siegreichen Mannschaftsaufstellung Alain Stettler, Stephan Rupp, Christoph Rytz und dem zweifachen Olympiateilnehmer Simon Brügger an. Gespannt darf man auf die geänderte Mannschaftsaufstellung der aktuell zweitplatzierten Kreuzlinger sein. Stefan Stäheli, ua. Gewinner des legendären blauen Bandes der Rund-um Regatta am Bodensee, übernimmt das Steuer. Vor heimischem Publikum will das SV Kreuzlingen Team erneut aufs Siegerpodest segeln.

Auch die Vorjahressieger vom Regattaclub Bodensee/St.Gallen und das Team der Société Nautique de Genève segeln auf Sieg. Sie brauchen den Erfolg, um sich auch für 2018 wieder einen Startplatz in der Sailing Championsleague zu sichern.

Derart hochkarätigen Mannschaftsaufstellungen lassen ebenso hochkarätige Segelwettkämpfe erwarten. Die Regatten können wie gewohnt live im Internet verfolgt werden. Der Yachtclub Kreuzlingen hat darüber hinaus die Bodensee Lädine als Zuschauerschiff gechartert. Die Lädine läuft am Freitag und Samstag stündlich und kostenlos vom Hafen Seegarten, Kreuzlingen zu Rundfahrten zu den Regatten aus. Eine Fahrt mit dem historischen Lastensegler ist auf jeden Fall ein einzigartiges Erlebnis, zu dem jedermann herzlich eingeladen ist.

Die Mannschaftsaufstellungen, News, Live Übertragung und laufend aktuelle Resultate zur dritten Spielrunde der Swiss Sailing Super League in Kreuzlingen finden Sie unter:
D: swiss-sailing-league.ch/regattadaten-2017/kreuzlingen
F: swiss-sailing-league.ch/regates_2017/kreuzlingen

Den aktuellen Tabellenstand der Schweizer Segel-Nationalliga finde Sie unter:
D: swiss-sailing-league.ch/super-league-resultate-2017
F: swiss-sailing-league.ch/resultats-super-league-2017
Der aktuell führende Regattaclub Oberhofen/BE, Foto © Sven Jürgensen / VelaMente / SSL
Lädine

Verdiente Schweizermeister

(pd) Vom 18. bis zum 21. Mai haben die Segler in der Klasse Fireball ihre Schweizermeister auf dem Untersee vor Mammern erkoren. Eingeladen für dieses hochkarätige Regattaevent hatte die Segler-Vereinigung Mammern SVM, unterstützt von der Klinik Schloss Mammern als Titelsponsor.

Während der vier Tage gab es für die 30 Teams unterschiedliche und sehr schwierige Segelbedingungen mit leichten bis böig auffrischenden Windbedingungen. Die bis dato bereits amtierenden Schweizermeister Claude Mermod und Ruedi Moser wurden ihrer hohen Favoritenrolle gerecht. Sie kamen mit den anspruchsvollen Verhältnissen am besten zurecht und gewannen die Serie von insgesamt neun gesegelten Wettfahrten überlegen vor der Mannschaft Jiri Cechura und Jan Will aus Tschechien. Die Lokalmatadoren Kurt Venhoda und Sonja Zaugg von der Segler-Vereinigung Mammern komplettierten das Podium punktgleich mit den Zweitplatzierten. Ergebnis >

Zur Klasse Fireball gesellen sich ab Freitag die Einhandsegler der Klasse Contender für ihre Klassenmeisterschaft. Die Konkurrenz wurde von den Seglern aus Deutschland dominiert. Es gewann Gernot Götz vor Tobias Hanke und Frank Richter. Ergebnis >

Zum Wochenende schliesslich wurde das Regattafeld vor Mammern mit den Boote der Klasse Finn-Dinghi ergänzt. Der Gesamtsieg ging an den Schweizer Dominik Haitz. Ergebnis >

Die alten und neuen Schweizermeister Claude Mermod und Ruedi Moser, Foto: © SFA, U. Härdi

Schweizer Segel Nationalliga am Bodensee in Kreuzlingen

Vom 26. - 28. Mai kämpfen die besten Teams der Schweizer Segelclubs vor Kreuzlingen in der Meisterschaft der Nationalliga. Zurzeit führt das Team des Regattaclubs Oberhofen (RCO) vor der Seglervereinigung Kreuzlingen (SVK) und dem Regattaclub Bodensee (RCB). In Kreuzlingen findet nach Locarno und Zürich die 3. Runde statt. Die Nationalliga wird immer beliebter und attraktiver. Neu segeln auch Olympiateilnehmerinnen mit. Die Wettfahrten werden vom Yacht Club Kreuzlingen organisiert. Als Zuschauerschiff steht die Lädine "St. Jodok" gratis zur Verfügung.
 

Die Swiss Sailing League ist seit 2015 die offizielle Segel Nationalliga der Schweiz nach dem Vorbild anderer Sportarten wie Fussball oder Eishockey. Diese Art von Segelregatten finden parallel in vielen anderen Nationen (GER, AUT, ITA, USA, …) statt, welche gemeinsam die internationale SAILING Champions League bilden.

Um Chancengleichheit zu gewährleisten wird auf einheitlichen, von der Liga zur Verfügung gestellten, J-70 Sportbooten mit riesigem, asymmetrischem Gennaker gesegelt. Damit verfügen die Boote über ein enormes Geschwindigkeitspotential, welches für schnelle und spannende Regatten sorgt.

In der Nationalliga setzen die Clubs ihre besten Seglerinnen und Segler ein, um als erster Schweizer Segelclub und Jahresmeister aus der Liga hervorzugehen und sich damit auch für die SAILING Champions League 2018 zu qualifizieren. Neu engagieren sich weitere Spitzenseglerinnen in der Super-League. Am Wochenende nehmen die beiden Olympiaseglerinnen aus dem Nationalkader, Linda Fahrni und Maja Siegenthaler vom Thunersee-Yachtclub an den Wettkämpfen in Kreuzlingen teil.

Aus der Region sind der Regattaclub Bodensee und die Seglervereinigung Kreuzlingen dabei. Beide Teams möchten in den Regatten ihre Chancen auf den Meistertitel 2017 und auf einen Startplatz in der SAILING Championsleague 2018 nutzen.

Unsere Teams brauchen die aktive Unterstützung anfeuernder Fans. Als Zuschauerschiff wird die am Bodensee bekannte Lädine eingesetzt. Die Lädine legt ab dem Steg des YCK im Sporthafen Seegarten stündlich zu den Regatten ab. Am Freitagnachmittag ab 14:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 10:00 bis 17:00 Uhr ist der Zutritt auf das Zuschauerschiff gratis. Beim Clubhaus YCK wird eine Festwirtschaft betrieben.

Wir freuen uns, möglichst viele Sportbegeisterte nahe an die Regatta bringen zu können. Die Wettfahrten können auch vom Ufer aus mitverfolgt werden. Nutzen Sie diese Gelegenheit, einen spannenden Nachmittag auf der historischen Lädine "St. Jodok" am Bodensee zu verbringen
Bericht: Ulrich Dinkelacker SVK, Fotos: © Claudia Somm/SSL.

Weitere Informationen: www.SwissSailingLeague.ch und www.yck.ch

Opti-Trainingslager in Immenstaad

Bereits zum fünfzehnten Mal richtete der Yachtclub Immenstaad (YCI) von 19. bis 21. Mai sein beliebtes Trainingslager aus. 26 Nachwuchssegler im Alter zwischen acht und 13 Jahren aus Baden-Württemberg und Bayern wurden von 15 Trainern und Helfern unter der Leitung von Jugendleiter Oliver Hund und Jugendtrainerin Anica Rimmele betreut.


Nach dem Aufbau der Boote am Freitagnachmittag wurde schnell klar, dass bei den vorherrschenden Windbedingungen von bis zu 7 Windstärken nur die erfahrenen Segler auf den See können. So trainierten sechs „mutige“ Optisegler unter den Augen der anderen Teilnehmer, die auf einem Motorboot zuschauten.

Am Samstag stand dann zunächst Frühsport auf dem Programm und anschließend wurden die Segler in drei leistungsgerechte Trainingsgruppen eingeteilt, um dann bis zum Mittagessen im Club-Restaurant eine erste Trainingseinheit zu absolvieren. Nach der Mittagspause folgte dann eine zweite Trainingseinheit bei leichtem Süd-Westwind, bevor der Tag mit einer Mini-Olympiade und gemeinsamen Grillen zu Ende ging.

Auch der Sonntag startete mit einer Joggingrunde, gefolgt von einer Trainingseinheit bei starkem Nord-Ostwind. Am Nachmittag folgte dann nach einer kurzen Steuermannsbesprechung die Abschlussregatta, bei der so manches Kind mit seinem Starkwind-Talent überraschte. Alle Teilnehmer erhielten bei der Siegerehrung Urkunden und Erinnerungspreise, für die drei besten in den einzelnen Gruppen gab es Pokale.

Insgesamt haben die Kinder beim Opti-Lager des YCI viel gelernt und man konnte die Fortschritte nach den drei Tagen erkennen. Bei kühlen Temperaturen mit Sturm und Regen am Freitag sowie böigem Nord-Ostwind am Sonntag wurde den kleinen Seglern viel abverlangt. Doch am Ende waren sich alle einig – es waren wieder einmal drei tolle Tage in Immenstaad, die von allem etwas boten. Oliver Hund, YCI.

Montag, 22. Mai 2017

Matchrace-Weltmeister Phil Robertson in Langenargen!

Im Zeichen des America’s Cup: Match Race Germany feiert das Duellsegeln – und der Weltmeister kommt!

Während vor Bermuda der 35. America’s Cup beginnt, kämpft die internationale Matchrace-Elite im Match Race Germany um den Großen Preis von Deutschland. Zwölf Crews aus zehn Ländern nehmen Kurs auf die 20. Jubiläumsauflage über Pfingsten auf dem Bodensee. In Langenargen wird der Duellsegelsport zelebriert und an Land ein Pfingstfest unter Segeln gefeiert. Nach den Zusagen von vier Top-Ten-Skippern und der Meldung von Markus Wieser, der das Match Race Germany vor sechzehn Jahren gewinnen und dabei Jochen Schümann im packenden Finale knapp schlagen konnte, gibt es weitere gute Neuigkeiten: Der amtierende Matchrace-Weltmeister und Publikumsliebling Phil Robertson, der die bekannteste deutsche Matchrace-Regatta 2012 gewinnen konnte, ist auch im Jubiläumsjahr dabei. Der Neuseeländer startet als Taktiker für das finnische Team um Steuermann Olli-Pekka Lumijärvi, den die Konkurrenz damit doppelt „auf dem Schirm“ haben dürfte.
20. Match Race Germany 1. - 5. Juni 2017, Foto: © mrg
„Matchracing ist einzigartig im Segelsport“
Eines eint alle zwölf Teams im Match Race Germany sowie die Veranstalter, Fans und Partner: Sie lieben das Duellsegeln, diese ganz besondere Mischung aus Schach und Boxen auf dem Wasser. „Das Matchracing basiert auf Teamwork, taktischen Entscheidungen und schnellem Denken gepaart mit einem rasanten zuschauerfreundlichen Duell“, sagt der junge schwedische Steuermann Kling, „Matchracing ist einzigartig im Segelsport!“

Schirmherr Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, sagte: „Das Match Race Germany gehört mittlerweile zu den traditionellen Ereignissen im Baden-württembergischen Sportkalender und verspricht auch in diesem Jahr wieder erstklassigen Segelsport. Als Ministerpräsident freue ich mich, dass unsere schöne Bodensee-Region jedes Jahr aufs Neue das Interesse der Weltöffentlichkeit findet und Segelsportler wie auch Fans und Interessierte gleichermaßen einlädt. Die Regatta steht damit auch für die wachsende Bedeutung des Segelreviers Bodensee.“

Warum es die besten Matchrace-Steuerleute und die Stars von morgen jedes Jahr über Pfingsten an den Bodensee zieht, bringt der Finne Olli-Pekka Lumijärvi auf den Punkt: „Das Match Race Germany ist eines DER Events in der Matchrace-Welt. Ich verfolge es seit vielen Jahren im Internet. Es ist ein Privileg, jetzt erstmals bei so einem großartigen Event dabei sein zu dürfen.“ Dafür hat er sich mit seiner Stamm-Crew und Weltmeister Phil Robertson ein starkes Team an Bord geholt. Auch der Este Matti Sepp fiebert seiner Premiere entgegen: „Vor 13 Jahren habe ich zuletzt mit einer X-99 auf dem Bodensee gesegelt. Wir hatten damals viel Spaß und ich freue mich aufs Comeback. Und das bei einer der bekanntesten Matchrace-Regatten der Welt!“

Mindestens die Hälfte der Skipper im Match Race Germany 2017 hat einen Podiumsplatz im Visier. Bei nur drei Plätzen wird es also hoch hergehen. Darauf freut sich auch ZDF-Reporter und Matchrace-Moderator Nils Kaben: „Die Zuschauer werden die spannenden Duelle lieben! Vor uns liegen fünf tolle Segelsporttage und ein großes Fest im Langenargener Gondelhafen.“ Das sieht Sportdirektor Eberhard Magg genau so: „Unser Teilnehmerfeld ist im Jubiläumsjahr sehr attraktiv und ganz typisch Match Race Germany: Die richtige Mischung aus Stars, aufgehende Sterne und ehrgeizigen Newcomern. Sie alle können es kaum erwarten, bis die ersten Startschüsse fallen. Ich bin ganz sicher, dass wir vor der Bilderbuch-Kulisse von Schloss Montfort und den Alpen auch in diesem Jahr spektakuläre Duelle und ein paar faustdicke Überraschungen erleben werden.“

Die kleine Regattastadt am Langenargener Bodensee-Ufer und im Gondelhafen ist für die große Jubiläumsparty bestens gerüstet. Dazu haben intensiv die Partner von Deutschlands bekanntester Matchrace-Regatta beigetragen. So wie Sponsoring-Partner und Ausrüster Würth. Geschäftsniederlassungsleiter Thomas Garz sagt: „Das Match Race Germany ist für uns ein einzigartiges Erlebnis für Groß und Klein vor traumhafter Kulisse. Das ganze Würth-Team freut sich, auch in Zukunft technischer Ausrüster zu sein und wünscht allen Crew und Besuchern ein sonniges Fest und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!“

Unsere Partner kommen. Und bleiben.“
Mit dabei ist zum zweiten Mal in Folge die Biketec AG. Der Premium-Elektrobike-Hersteller aus der Schweiz setzt mit der bekannten Traditionsmarke Flyer als Matchrace-Partner ganz bewusst auf das Erlebbar- und Erfahrbar-Machen der hauseigenen Qualitätsprodukte. Pascal Arnold, Projektleiter Sponsoring und Events, sagt: „Zur 20. Jubiläumsauflage des Match Race Germany werden wir daher, nebst der Vorstellung der Produktneuheiten, wiederum mit zahlreichen Testfahrrädern vor Ort sein, welche von den Besuchern ausprobiert und auf Herz und Nieren getestet werden können.“ Die Biketec AG ist ein gutes Beispiel für das, was Matchrace-Eventchef Harald Thierer seit zwei Jahrzehnten erlebt: „Unsere Partner kommen. Und bleiben. So ist seit der Premiere 1997 eine Sponsorenfamilie wie eine erfolgreiche Segel-Crew zusammengewachsen, mit der die Zusammenarbeit nicht nur Spaß macht, sondern die Veranstaltung auch ein ums andere Jahr weiter nach vorne bringt.“

Zu den langjährigen Partnern zählt auch die weit über das Bodensee-Revier hinaus bekannte Brauerei Meckatzer Löwenbräu. Edmund Nussbäumer sagt: „Die Meckatzer Löwenbräu ist eine Brauerei, die nicht nur aus der Region schöpft, sondern ihr auch etwas zurückgeben möchte. Daher engagieren wir uns seit jeher in unserer Heimatregion. Das Match Race Germany ist ein regionales Event mit enormer überregionaler Ausstrahlung. Für uns das führende Segelevent am Bodensee. 20 Jahre – darauf könnt’ Ihr wirklich stolz sein!“ Mehr als zwei Dutzend internationale, nationale und regionale Unternehmen sind Teil der Geschichte des Match Race Germany, das in diesem Jahr sein 20. Kapitel schreiben wird und sich auf zigtausende Zuschauer freut, die das umfangreiche Festprogramm mit viel Infotainment auf dem Wasser und an Land, Band-Auftritten und langen Partynächten bei durchweg freiem Eintritt genießen.

Segel-Bundesliga: Event 2 auf dem Bodensee

WYC-Team soll locker segeln.

Der zweite „Spieltag“ der 1. Segel-Bundesliga 2017 vom 25. bis 27. Mai (Donnerstag bis Samstag) steht buchstäblich „vor der Tür“: Erste wie zweite Liga segeln diesmal vor Lindau auf dem Bodensee. Für den Württembergischen Yacht-Club werden Yannick Hafner, Dennis und Kevin Mehlig sowie Max Bäurle segeln. Dazu organisiert der WYC die Rennen auf der Bahn der 2. Liga, Wettfahrtleiter dafür ist Conrad Rebholz.
Das Team Yannick Hafner, Max Bäurle, Dennis und Kevin Mehlig (vlnr) wird für den Württembergischen Yacht-Club beim zweiten Event der Segel-Bundesliga 2017 ab Donnerstag vor Lindau segeln. Foto: © Mehlig/WYC
„Yannick Hafner und sein Team haben in den vergangenen Wochen seit dem Training am Gardasee eine gute Performance gezeigt. Sie haben es sich verdient, diesmal für den WYC starten zu dürfen“, sagt Klaus Diesch, Team-Manager des WYC. „Die Jungs sind voll motiviert und freuen sich, für den WYC in Lindau vor heimischer Kulisse anzutreten“. Bei der „Battle“ vor zwei Wochen in Friedrichshafen kam das Hafner-Team auf den zweiten Platz. „Wenn sie sich selber nicht zu sehr unter Druck setzen und einfach in der Form segeln, in der sie zur Zeit sind, dann ist eine Platzierung ganz vorne drin“, macht Diesch dem jungen Team Mut, locker zu segeln. „Das sind immer ganz enge Rennen. Wenn Du gut drauf bist, kommst Du vorne durch“, weiß Yannick Hafner, der voriges Jahr bei leichtem Wind auf dem Wannsee für den WYC auf Platz vier steuerte.

Der WYC führt in Lindau die Wettfahrten in der 2. Liga durch, wie schon in den vergangenen beiden Jahren in Überlingen und Konstanz. Im Tross von Wettfahrtleiter Conrad Rebholz werden etwa 25 Helfer (mit Startschiff, zwei Tonnenlegern und acht Schlauchbooten) nach Lindau fahren, um die Regattabahn und die Mannschaftswechsel auf den Liga-Booten zu managen.

Auf dem heimatlichen Revier werden – zumal wohl durchgehend sommerlich sonniges Wetter herrschen soll – viele WYC-Mitglieder auf eigenem Kiel bei der Regatta zuschauen.

Per Tracking und am Samstag auch per Live-Video wird man die Bundesliga-Wettfahrten in Lindau unter www.segelbundesliga.deverfolgen können. Bericht, Max Rieger, WYC.