Donnerstag, 17. August 2017

LSC-Segler wird 7. bei der Jugend-EM

Samuel Störr vom Lindauer Segler-Club hat bei der Junioren-Europameisterschaft der 420er-Jollen in Riva den siebten Platz belegt, nur zwei Punkte hinter der besten deutschen Mannschaft. „Das Ergebnis ist schon in Ordnung,“ kommentierte Störr die insgesamt zwölf Rennen auf dem Gardasee. „Nach dem fünften Lauf waren wir sogar kurzfristig mal Zweite – bei 109 Schiffen.“ Dem Nachwuchssegler gelangen mit Steuermann Felix Kaiser vom Bayerischen Yacht-Club sogar zwei erste Plätze. „Das ist natürlich toll, in so einem Feld ganz vorne zu sein.

Samuel Störr, Foto © Elena Giolai tks
Aber dafür haben uns die Schiedsrichter einmal zu Unrecht einen Straf-Penalty aufgebrummt, weil wir gepumpt haben sollen. Das wirft dich im Ergebnis nach hinten.“ In der Mannschaft Störr/Kaiser ist es vor und während der EM immer wieder zu Spannungen wegen des Kurses und der Taktik gekommen. „Wir haben deshalb beschlossen, das Team aufzulösen,“ fasst Samuel Störr das Ergebnis der vergangenen Woche zusammen. „Aber: ich segle natürlich für den LSC weiter.“ Schon im Dezember fährt der 17-jährige Lindauer nach Australien zur Weltmeisterschaft der 420er-Klasse. Als Steuerfrau wird Sophie Steinlein vom Bayerischen Yacht-Club mit ihm an den Start gehen.

Die Windverhältnisse auf dem Gardasee waren bei der Europameisterschaft ungewöhnlich. Der sonst immer konstant wehende Wind kam in der zweiten Augustwoche aus unüblichen Richtungen und hatte auch noch Dreher von bis zu 90 Grad. Sieger wurde die spanische Mannschaft Carlos Balaguer/Antoni Massanet. Stephan Frank, Presse LSC.

Die Ergebnisliste >>

Garda Start, Foto © Elena Giolai tks

1. und 2. Segel-Bundesliga zu Gast in Glücksburg

Auf der Zielgerade: Clubs der 2. Segel-Bundesliga kämpfen um Aufstieg.  Es wird spannend bei der Deutschen Segel-Bundesliga an diesem Wochenende in Glücksburg (18. bis 20. August). Zum letzten bzw. vorletzten Mal in dieser Saison treffen die Clubs der 1. und 2. Liga aufeinander. Die Punkteabstände sind so eng, dass im Kampf um den Meistertitel noch alles offen ist. Für die Zweitligisten bringt Glücksburg bereits die Entscheidung, denn es ist ihr letzter Auftritt in dieser Saison. Wer steigt direkt auf und segelt 2018 erstklassig? Das entscheidet sich ab Freitag auf der Flensburger Förde.

Angeheizte Stimmung bei den Erstligisten: Aktuell liegen die 18 Clubs punktetechnisch so dicht beieinander, dass noch längst nichts entschieden ist. Kein Club konnte sich bisher deutlich von seinen Konkurrenten absetzen. Der Segel- und Motorboot Club Überlingen führt punktgleich mit dem amtierenden Deutschen Meister, dem Deutschen Touring Yacht-Club (beide 17 Punkte) die Tabelle an. Der Deutsche Touring Yacht-Club bereitet sich gleichzeitig auf das Nord Stream Race von Kiel nach St. Petersburg vor. Hinter ihm folgt mit nur fünf Punkten Abstand der Norddeutsche Regatta Verein, der gerade Act 1 der SAILING Champions League gewonnen hat. Damit sollte klar sein, dass die Führenden alles geben werden, um ihren Punkteabstand auszubauen und sich entscheidende Punkte im Kampf um den Titel zu sichern.

Finalstimmung bei den Zweitligisten: In der 2. Segel-Bundesliga ist es bereits das Wochenende der Entscheidung. Aufstieg in die 1. Liga, sicherer Verbleib in der 2. Liga oder muss im DSL Pokal noch mal um den Verbleib gezittert werden? Aktuell führt die Seglervereinigung Itzehoe (10 Pkt.) vor dem Lokalmatador, dem Flensburger Segel-Club (16 Pkt.) und dem Akademischen Segelverein Warnemünde (18 Pkt.). Auch in der 2. Liga sind die Punkteabstände so eng, dass noch alles offen ist. Jeder kleine Fehler könnte die Clubs teuer zu stehen kommen.

Die Wettfahrten werden wieder vor Ort und im Internet übertragen (Sonntag ab 12:00 auf segelbundesliga.de). Wechselnde Experten kommentieren den Rennverlauf für die Zuschauer, damit sie die Wettfahrten live mitverfolgen können. Der Startschuss zur ersten Wettfahrt fällt am Freitag um 11.00 Uhr vor der Hanseatischen Yachtschule in Glücksburg.
Julia Egg, Deutsche Segel-Bundesliga GmbH.

© DSBL/Lars Wehrmann
© DSBL/Lars Wehrmann
© DSBL/Lars Wehrmann
Flensburger Segel-Club © DSBL/Lars Wehrmann
Segel- und Motorboot Club Überlingen © DSBL/Lars Wehrmann
Seglervereinigung Itzehoe © DSBL/Lars Wehrmann

Mittwoch, 16. August 2017

Mehr Freiheit und Flexibilität durch Daysailer

Je größer eine Yacht ist, desto schneller und komfortabler sollte sie auch sein. Doch das bringt nicht nur Vorteile mit sich. Die logistischen Herausforderungen vom Transport bis zum Liegeplatz bilden immer höhere Hürden. Wer flexibler und selbstbestimmter segeln will, sucht sein Traumschiff im wachsenden Segment der so genannten Daysailer, die auch zu einem Tagesausflug mit Übernachtung an Bord geeignet sind. Eine breite Angebotspalette bietet die internationale Wassersport-Ausstellung Interboot. Vom 23. September bis zum 1. Oktober öffnet die Messe in Friedrichshafen am Bodensee zum 56. Mal ihre Tore.

Wer sein Boot im Frühjahr mit dem Auto aus dem Winterlager holen will, stößt in punkto Anhängelast und Breite an die Grenzen der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVO). Da die Gesamtlänge des Gespanns auf 18 Meter limitiert ist, sind trailerbare Yachten zumeist deutlich unter zehn Meter lang. Darunter fällt die Kategorie der Daysailer, obwohl fast alle Segelboote von sechs, sieben oder acht Metern Länge auch mit Kojen ausgestattet und auf Familientörns mit einer zwei- bis vierköpfigen Crew ausgelegt sind. Ein Daysailer kann also nicht nur am Tag benutzt werden, sondern sogar für eine mehrwöchige Reise durch offene Küstengewässer.

Die französische Großwerft Beneteau präsentiert am Bodensee zwei trailerbare Exponate aus der Feder des Rennkonstrukteure Finot-Conq. Die 6,40 Meter lange und 2,48 Meter breite First 20 wiegt leer nur 1.245 Kilogramm. Das mehr als 20 Jahre bewährte Erfolgsmodell wurde kontinuierlich modernisiert und bietet unter Deck ohne Trennwände und Maststütze erstaunlichen Wohnkomfort. Sie kostet unter 25.000 Euro netto. Die größere Schwester First 25 mit Hub- oder Festkiel gilt als Cruiser mit sportlichem Charakter. Ihre Seegängigkeit gibt auch bei Starkwind und Welle Sicherheit bei einem Nettopreis unter 50.000 Euro.

Sunbeam Yachts aus Mattsee in Österreich zeigt ihr im Vorjahr relaunchtes Einsteigermodell 22.1 sowie die 28.1. Die kleinste Sunbeam ist komplett auf Mobilität ausgelegt. Das aufholbare Ruder und das schwenkbare Ballastschwert zielen auf flache Reviere. Die Mastlegevorrichtung kann im Handumdrehen für Brückendurchfahrten genutzt werden. Die 8,50 Meter lange 28.1 wurde bewusst schlank gehalten und ist nur praktische 2,49 Meter breit, bringt aber ein Trailergewicht von 2,3 Tonnen auf die Waage. Sunbeam bezeichnet sie als Weekendsailer für den Kurzurlaub.

Klein, aber oho – das war und ist schon seit ihrem Stapellauf das Motto der SeaScape 18, die auf nur 5,50 Meter Länge ein großes Cockpit und trotzdem noch eine kleine Kajüte bietet. Die Fans der Klassenvereinigung bezeichnen sie als hervorragenden Kompromiss zwischen Sportboot und Daysailer und berichten neben den Tagesregattaeinsätzen von langen Reisen auf der Nordsee, der Ägäis und mehr. Aus dem Erfolg der 18er entwickelten die slowenischen Bootsbauer die SeaScape 24. Die 7,30 Meter lange und 2,50 Meter breite Evolution hat vier statt zwei Kojen, gleitet aber schon bei Leicht- bis Mittelwind genauso rasant übers Wasser. Sie kommt als Europas Yacht des Jahres 2017 zur Interboot.

Nach der erfolgreichen Premiere voriges Jahr bringt Michael Tobler seine Saphire 27 aus der Schweiz erneut nach Friedrichshafen. Er erklärt allen Kunden schlüssig die Vor- und Nachteile einer schnelleren Sportversion im Vergleich zum Cruise-Modell. Der Kohlefasermast statt Aluminium mit einem im Topp nach achtern ausgestellten Großsegel sowie eine leichtere Bauweise wollen nicht nur bezahlt sein, sondern müssen auch gesegelt werden können. Tobler: „Was nützt dem Eigner eine anspruchsvollere Technik, wenn er sie nicht beherrscht.“

Auch echte Klassiker der Daysailer aus einer Zeit, als es die Bezeichnung noch gar nicht gab, dürfen auf der Interboot natürlich nicht fehlen. Auf die 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts geht der maximal 2,50 Meter breite 20er-Jollenkreuzer zurück, der auch 20qm-Jollenkreuzer genannt wird, obwohl er am Wind bis zu 30 Quadratmeter Segelfläche trägt. Erst als Wander- und später als Regattaboot konzipiert, ist er, besonders aus Holz entsprechend gepflegt, eine Augenweide. Ebenso formschön bei ähnlicher Historie sind auch die 30er- oder 30-qm-Schärenkreuzer in der gesamten Bodenseeregion beliebt.

Die Interboot ist von Samstag, 23. September bis Sonntag, 1. Oktober 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Interboot-Hafen täglich bis 19 Uhr. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter interboot.de und facebook.de/interboot

Saphire CRUISE vs.SPORT169
Sunbeam 28.1 amWind
First 20 close

Dienstag, 15. August 2017

blue26 Cup St. Moritz 19./20. August

Vor der einzigartigen Kulisse der Engadiner Bergwelt findet am kommenden Wochenende auf dem St. Moritzersee die sechste Ausgabe des Fleet Race Battle Engadin statt. Das Motto ist klar: „Dem Malojawind die Hörner zeigen!“ In diesem Sinne erwartet sowohl die teilnehmenden Teams wie auch die Zuschauerinnen und Zuschauer ein attraktives Regattaformat mit kurzen, schnellen und spektakulären Battles, aus welchen schliesslich das Siegerteam des blu26 Cup St. Moritz hervorgehen wird.

20 Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie ein Team aus Montenegro werden am 19/20 August an der sechsten Ausgabe des Fleet Race Battles um den Titel segeln. Entsprechend dem Motto des Events - „Mit leichtem Gepäck anreisen und dem Malojawind die Hörner zeigen!“ - wird auf blu26-Booten gesegelt, die vom OK zur Verfügung gestellt werden.

Auf Tuchfühlung mit der blu26-Klasse

Sofern der Malojawind dem OK keinen Strich durch die Rechnung macht, sollen auf dem St. Moritzersee pro Tag bis zu fünf Flight à drei Rennen gesegelt werden. Der Event wird im Umpired Fleet Race Modus ausgetragen. Dieses Regattaformat mit vielen kurzen Läufen garantiert einen Wettkampf, der für die Teilnehmer auf dem Wasser wie auch die Zuschauer an Land gleichermassen reizvoll und kurzweilig ist. Die Zuschauer rund um den St. Moritzersee können beim diesem Format mit schnellen Up- und Down-Kursen zudem quasi hautnah beim Geschehen auf dem Wasser dabei sein.

Teilnehmerliste verspricht spannende Kämpfe

Insgesamt haben sich 20 Teams mit mehreren Nationalen und Internationalen Meistern eingeschrieben. Gleich mehrere starke Teams aus den Regionen Zug, Zürich und Bayern sind mit Ambitionen am Start. Das Team um Wolfgang Nemetz – sinnigerweise vom Wolfgangsee in Österreich ist erstmals am Fleet Race Battle im Engadin und top motiviert. Die Lokalmatadoren vom Segelclub St.Moritz, Giachen Duas, ihres Zeichens Klassenmeister 2013 und Sieger Ende Juni 2017 am blu26 Cup Romanshorn, sind ebenfalls heiss darauf, vor Heimpublikum ein Topergebnis herauszusegeln. Mit Lorenz Müller vom Yachtclub Bielersee ist ein weiterer Topsegler am Start; er und sein Team sind immer für eine Überraschung gut, zudem haben sie noch offene Rechnungen zu begleichen, zumal sie in den vergangenen Jahren nur mittelmässig abschlossen. Nicht zuletzt ist mit Team Porto Montenegro Yacht Club / Olga Salnikova aus Montenegro ein weiteres Team aus dem Ausland gemeldet – dies bestätigt: kein Weg ist zu weit nach St. Moritz! Alles in Allem eine überaus interessante Teilnehmerliste, die ein spannendes Fleet Race Battle vor einzigartiger Kulisse verspricht.
Weitere Informationen

Auf Facebook finden Sie jeden Tag Fotos sowie den Link zur aktuellen Rangliste. Weitere Informationen können sie der Ausschreibung und Meldeliste entnehmen.

Goldmedaille am WM Test Event in Aarhus

Rund 300 Seglerinnen und Segler aus mehr als 50 Ländern haben vergangene Woche am Test Event für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Aarhus (DEN) teilgenommen. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen Gold vor den amtierenden Weltmeisterinnen aus Polen und den WM-Drittplatzierten Sloweninnen.


Das langjährige Duo Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W - beide Thunersee Yacht Club) führten das Fleet über die gesamte Regatta lang an und stiegen mit drei Tagessiegen und mehreren zweiten Plätzen am Ende verdientermassen auf die oberste Stufe des Siegertreppchen. « Wir sind extrem happy über dieses Ergebnis an diesem Testevent », freut sich Maja Siegenthaler. « Wir konnten unsere Leistung konstant über die ganze Woche abrufen und das macht uns sehr zuversichtlich für die Zukunft. »

Mateo Sanz Lanz (RS:X - SSCS), zeigte ebenfalls eine Weltklasseleistung bei den RS:X Windsurfern. Nach einem 5. Platz im Medal Race beendet er diese Serie auf Rang 9. « Das Test Event war eine wichtige Erfahrung für mich » erklärte er. « Auch klappt die Zusammenarbeit mit meinem Coach Peter Krimbacher schon sehr gut, was wichtig ist vor allem im Hinblick auf die Vorbereitung der Weltmeisterschaften im Olympiarevier Enoshima (JPN) Mitte September. »

Das noch junge 470er Team Wagen/Siegwart (CNP/CNM) tat sich schwer mit dem hochklassigen Fleet und den komplizierten Windbedingungen der ersten Tagen. Ein Wettfahrtsieg und ein sehr guter 5. Platz am Ende konnten etwas über den 14. Gesamtrang hinwegtrösten. « Das Ergebnis zeigt, dass es in die richtige Richtung geht und vor allem der letzte Wettkampftag hier in Aarhus ist sehr ermutigend für die bald beginnende Jugendweltmeisterschaft in Japan », erklärte Tom Reulein, Teamchef des Swiss Sailing Team.

Ergebnisse:

470W - Linda Fahrni / Maja Siegenthaler: 1/12
RS:X - Mateo Sanz Lanz: 9/46
470M - Kilian Wagen / Gregoire Siegwart: 14/15
Laser - Eliot Merceron: 28/62

Komplette Ergebnisse

Auch Ihr Segelclub kann an der Swiss Sailing League teilnehmen!

Nach sieben Events gehen die beiden Swiss Sailing Ligen in die Finalrunde. Jetzt geht es um den Pokalsieg, Startplätze in der internationalen Sailing Championsleague und den Auf- oder Abstieg. Nach sieben Spielrunden mit hochkarätigem Segelsport bleibt es weiter spannend.

Gerne möchten wir die Segelclubs, welche bisher noch nicht in der Swiss Sailing League engagiert sind zur Teilnahme einladen. Vom 8. bis 10. September findet die Promotion Round, offen für alle Swiss Sailing Clubs, in Thun statt. Die Startplätze sind beschränkt.

Melden Sie Ihren Club und Ihr Team jetzt über diesen Link an!

Bei entsprechendem Interesse plant die Swiss Sailing Association auf die Saison 2018 eine dritte Liga aus den Teilnehmern der Promotion Round zu lancieren. Vorgesehen sind drei Wochenendregatten (Sa/So) zwischen Genfersee und Bodensee. Die dritte Liga soll Segelclubs mit Junioren- und Senioren-, Damen- und gemischten Crews die Möglichkeit geben im attraktiven Ligaformat zu segeln und Spass zu haben.

Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2017 findet beim Thunersee Yachtclub das Finale der Swiss Sailing Super League statt. Wer den Pokal 2017 mit nach Hause nimmt ist noch offen. Der Regattaclub Bodensee, der Regattaclub Oberhofen und die Société Nautique de Genève liegen nur einen Punkt auseinander. Unser Event Sponsor Deltapark Vitalresort bietet allen Segelsportfans ein Sonderangebot um am spanenden Finale und der Swiss Sailing League Final Night 2017 teilzunehmen. Wir freuen uns auf viele Zuschauer und Fans.

Trainingsmöglichkeiten:
Die J70 Boote stehen den Teilnehmern am Tag vor dem Anlass zum Training zur Verfügung. Wer mehr trainieren will, kann sich eine Liga-J70 auch jetzt schon in Davos und später in Thun chartern!

Mit herzlichen Seglergrüssen Swiss Sailing League Association, Felix Somm

WYC-Team muss in Glücksburg punkten

Der fünfte „Spieltag“ der 1. Segel-Bundesliga 2017 vom 18. bis 20. August (Freitag bis Sonntag) steht auf dem Terminplan. Gesegelt wird diesmal auf der Flensburger Förde vor Glücksburg. Für den Württembergischen Yacht-Club gehen Max Rieger, Marvin Frisch, Thomas Stemmer und Felix Diesch ins Rennen.

Betrachtet man die Tabelle, so lässt sich nicht leugnen, dass das WYC-Team, unter Druck steht. Rang 15 ist alles andere als das angepeilte Ziel für die Saison 2017. „Ich denke, wir haben unsere Lektionen aus Travemünde gelernt“, sagt Steuermann Max Rieger. Das in dieser Zusammensetzung erstmals segelnde Team war am vergangenen Wochenende mit dem aktuellen Spitzenreiter, dem SMC Überlingen, und Coach Jochen Frik im Trainingslager. „Wir haben viele Liga-typische Situationen - vor allem Starts und Tonnenmanöver - geübt“, so Rieger.

Am Mittwoch wird das Team mit dem Mercedes Vito von WYC-Mobilitätspartner AMF Auto Müller in den Norden fahren. Für den Donnerstag ist nochmal ein Trainingstag auf einem der Liga-Boote vom Typ J70 vorgesehen. Da können sich die WYC-Segler auch das Revier genauer ansehen, das zum ersten Mal Schauplatz für einen Event der 1. Liga sein wird.

Am Wochenende werden auch Team-Manager Klaus Diesch und Lukas Ammon nach Glücksburg reisen. „Lukas ist ein sehr guter Beobachter. Mit ihm werden wir die Rennen nochmal analysieren“, blickt Rieger gespannt auf den Event.

Per Tracking und am Sonntag ab 12 Uhr auch als Live-Video kann man die Bundesliga in Glücksburg auf segelbundesliga.de verfolgen. Oswald Freivogel, Präsident WYC.

Beim Segel-Bundesliga-Event auf der Ostsee vor Glücksburg werden für den Württembergischen Yacht-Club
Max Rieger (l.), Marvin Frisch, Thomas Stemmer und Felix Diesch (2.v.l.) segeln. Lukas Ammon (auf dem Bild rechts)
und Team-Manager Klaus Diesch werden als Supporter mit in den Norden fahren. Foto: L. Wehrmann DSBL